Service Award 2012: Hoch hinaus

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HFT war einst ein reiner Spezialbetrieb für Kranfahrzeuge. Erst vor rund zehn Jahren hat das Unternehmen seine Werkstore auch für „normale“ Nutzfahrzeugkunden geöffnet.

Auf einem Areal von 20.000 Quadratmetern mit 8.000 Quadratmetern Hallenfläche im hessischen Riedstadt befinden sich alle Einrichtungen für den umfassenden Service an schweren und leichten Nutzfahrzeugen. Dennoch ist HFT kein klassischer Nutzfahrzeugbetrieb: nach wie vor dominiert der Geschäftsbereich Kranbau und Wartung. Kranreparaturen gehören zu den Kernkompetenzen des Unternehmens.

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Auch Nutzfahrzeug-Leichtgewichte hat Geschäftsführer Hellmich vor einigen Jahren ins Programm aufgenommen – das Unternehmen hat Service- bzw. Handelsverträge für Fiat- und Iveco-Nutzfahrzeuge. „Obwohl sich Iveco und Fiat gut entwickelt haben, können wir den Betrieb von diesen Marken allein nicht ernähren – wir brauchen die Fremdmarken, die bis zu 30 Prozent des gesamten Klientels ausmachen“, sagt der Geschäftsführer.

Das Transporter-Geschäft brachten die Riedstädter mit Servicekonzepten aus dem Pkw-Bereich zum Laufen – beispielsweise dem Hol- und Bringservice. Dadurch konnten sie neue Großkunden für sich gewinnen, wie UPS und Sixt. Allerdings kommen die meisten Transporter-Kunden aus dem Handwerk. „Riedstadt ist das Handwerkerzentrum für die Großräume Darmstadt, Mainz, Wiesbaden und Frankfurt – die schwärmen von hier aus jeden Morgen in die Großstädte aus“, ergänzt Hellmich. Allein in dem 6.000 Seelen-Ort gebe es 230 kleine Handwerksbetriebe. Für HFT sei dies eine sehr gesunde Situation: „Handwerker kaufen in der Regel ein Auto, weil die Werkstatt passt und nicht, weil die Leasingrate beim Nachbarn ein paar Euro niedriger ist.“

Eigene Marketingideen wie die gezielte Ansprache von Wohnmobilbesitzern sorgen für zusätzliche Aufträge und erweitern den Kundenstamm. „Gerade für die Wohnmobile konnten wir die Vorteile eines Nfz-Betriebs nutzen. Beispielsweise können wir das Wohnmobil hochheben, was der klassische Transporter-Betrieb nicht ohne weiteres kann“, führt Betriebsleiter Hansjürgen Schimpf aus.

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