Service Award 2012: Service mit Herz und Verstand

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Im Falle eines Unfalls kommt den Autohauskunden auch eine weitere Serviceidee von Kunzmann zugute: die Rettungskarte. Dabei handelt es sich um eine fahrzeugtypbezogene Karte, auf der unter anderem die Einbauposition des Airbags, des Kraftstofftanks oder der Karosserieverstärkung vermerkt sind. Ziel ist es, den Rettungskräften im Falle eines Crashs den Zugang zu den Fahrzeuginsassen zu erleichtern. Das gefaltete DIN-A4-Blatt steckt in einer reflektierenden Kartentasche, die die Kunden auf ihrer Windschutzscheibe befestigen können und auf der gut sichtbar auch die Unfall-Hotline von Kunzmann steht. Die Werkstattkunden erhalten die Rettungskarte als kostenlose Zugabe.

Treuebonus für ältere Fahrzeuge

Pfiffig ist auch die zweite Karte, die der Betrieb entwickelt hat: Die fahrzeugbezogene Vorteilskarte im Scheckkartenformat soll dazu beitragen, die Fahrzeuge der Segmente zwei und drei stärker an das Autohaus zu binden. „Sie behält auch bei einem Halterwechsel ihre Gültigkeit“, klärt Gossmann auf. Ab dem fünften Fahrzeuggeburtstag bietet die Karte fünf Prozent Treuebonus auf Teile und Lohn. Pro zusätzlichem Fahrzeugjahr steigt der Rabatt um einen Prozentpunkt, bis im Alter von 20 Jahren der Maximalrabatt von 20 Prozent erreicht ist.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 22 Bildern

Auch für Autos jenseits der 20 Jahre hat Kunzmann vor zwei Jahren ein besonderes Servicekonzept auf die Beine gestellt. Im Classic Center arbeiten speziell ausgebildete Mitarbeiter, die zum Teil jahrzehntelange Erfahrung mit Young- und Oldtimern haben.

„Unser Ziel ist es, uns über die Region Aschaffenburg hinaus einen Namen als Kompetenz-Center für Mercedes- und VW-Old- und Youngtimer zu machen. Dabei konzentrieren wir uns auf Fahrzeuge ab den fünfziger Jahren“, erklärt Wolfgang Diehm. Die Kundenresonanz und die Umsatzzahlen bestätigten, dass man auf dem richtigen Weg sei. Die Kunzmann-Extras in diesem Fall: Die Kunden parken in einem speziell gekennzeichneten Carport und können sich auf Wunsch einen Young- oder Oldtimer ausleihen, die das Serviceteam von Kunzmann hergerichtet hat und die auf Wunsch auch erworben werden können.

Vom Technik-Zertifikat zum Ladies Day

Jedes Servicekonzept von Kunzmann ist bis ins kleinste Detail durchdacht. Dazu gehört auch das kostenlose Technik-Zertifikat. Fahrer von älteren Fahrzeugen, die unsicher sind, ob sie ihr Auto weiterfahren oder lieber abstoßen sollen, können einen Termin mit einem Serviceberater vereinbaren, der den Wagen in Anwesenheit des Besitzers begutachtet. Im umfassenden Fahrzeugzustandsbericht sind unter anderem die erforderlichen Reparaturen sowie deren Priorität und Kosten vermerkt – eine praktische Entscheidungshilfe für die Autobesitzer und ein Türöffner für das Autohaus.

Kostenlos ist auch der rund einstündige Fahrzeugcheck, den das Autohaus seiner weiblichen Kundschaft jeden Donnerstag anbietet und den eine angehende Mechatronikerin durchführt. Dazu gibt es interessante Serviceangebote wie eine Fahrzeugreinigung samt Aussaugen für fünf Euro oder zehn Prozent Rabatt auf Lohn und Teile.

Wer glaubt, Kunzmann sei damit bereits am Ende der Servicestange angekommen, irrt: „Wir entwickeln uns ständig weiter, um noch besser zu werden“, versichert Wolfgang Diehm. Das nächste Projekt steht schon in den Startlöchern: Das Mehrmarkenautohaus will sich noch stärker als grüner Kfz-Betrieb positionieren.

Mehr „grüne“ Serviceangebote

Dabei fährt das Unternehmen mehrgleisig: Neben den klassischen Dingen wie einem nachhaltigen Umgang mit Wertstoffen und einer konsequenten Mülltrennung oder der Nutzung von Solarenergie will es den Kunden auch verstärkt „grüne“ Serviceangebote machen, wie Spritspar-Checks, Green-Youngtimer-Pakete oder Spritspar-Motoröle. Seine grünen Produkte will das Autohaus noch intensiver bewerben und in einem stärkeren Maß grüne Öffentlichkeitsarbeit betreiben, beispielsweise mit Baumpflanzaktionen. Um alle Aktionen zu koordinieren und neue Maßnahmen zu entwickeln, hat Kunzmann extra ein Team gebildet, in dem Mitarbeiter – sogenannte Umweltmanager – aus allen Unternehmensbereichen sitzen. „Unser Ziel ist, ein verändertes, positives Image des Kfz-Betriebs in Sachen Nachhaltigkeit zu schaffen“, resümiert Wolfgang Diehm.

(ID:35256060)