Mit „Truck-Works“, der Multimarken-Serviceofferte für Anhänger, Auflieger und zahlreiche Systemanbieter (von der Ladebühne bis zur Klimaanlage), bieten die Spezialisten um Kundendienstleiter Oliver Warmschmidt seit 2009 unkomplizierte Hilfe auch für dieses Servicesegment. Und das derart perfekt, dass sie sich das Aushängeschild „erfolgreichste Truck-Works-Niederlassung Deutschlands“ umhängen dürfen. Gleiches gilt übrigens für den daran angehängten Ersatzteilbereich „Trailerparts“. Auch hier ist die Niederlassung die Nummer eins unter den Werksdependancen.
Überhaupt stehen die Franken in Sachen Ersatzteile ganz oben auf dem Treppchen. Mit 23,5 Millionen Euro führen sie zudem die Hitliste der Niederlassungen in Sachen Ersatzteileumsatz an. Den konnten sie innerhalb von drei Jahren um stolze 7,5 Millionen Euro steigern. Wie? Mithilfe eines Außendienstprofis, den sie sich von außerhalb „geangelt“ haben.
Die Serviceberater entlasten
Auf der anderen Seite sollen auch die Serviceberater die Möglichkeit haben, Service zu bieten bzw. zu verkaufen. Dafür genießen sie auch gewisse Freiheiten. Beispielsweise die, nicht ständig durch Kundentelefonate der Kategorie „Wann ist mein Fahrzeug fertig?“, „Welche Alternativen habe ich bei der Reparatur?“ und dergleichen abgelenkt zu werden. Solche Anfragen nimmt das eigene „Business Development Center“ entgegen und beantwortet entsprechende Anrufe – auch technischer Natur. Eine weitere Freiheit: sich so viel Zeit für einen Direktannahme in der separaten Annahmebox nehmen zu dürfen, wie man möchte. Feste Vorgaben gibt es nicht, jeder Serviceberater entscheidet das nach eigenem Ermessen.
Ebenfalls ein wichtiger Aspekt in Sachen Kompetenz und Know-how ist die technische Ausstattung. Hier können sich Mainfranken-Kunden ebenfalls nicht beschweren – im Gegenteil. Denn welcher Nutzfahrzeugbetrieb kann hierzulande schon einen eigenen Leistungsprüfstand vorweisen? Die Würzburger können es. Dank ihm können sie nicht nur technische Fehler und Störungen schnell und effektiv aufdecken, sie können die Fahrzeuge auch verbrauchstechnisch optimieren.
Dass ohne eine motivierte Mannschaft sämtliche Serviceanstrengungen und technische Qualifikation schnell im Sande verlaufen würden, ist in der obersten Etage der Niederlassung wohl bekannt. So leisten sich die Franken unter anderem einen eigenen Ausbildungsmeister. Der macht nichts anderes, als für ein hohes Niveau des Nachwuchses zu sorgen – eine entsprechende Vielzahl an „prämierten“ Azubis ist der Lohn für dieses Engagement.
Stichwort Lohn: Zusätzlich zu diesem erhalten die Mitarbeiter am Jahresende eine Bonuszahlung, abhängig vom wirtschaftlichen Erfolg der Niederlassung. Satte 3.200 Euro betrug diese im vergangenen Jahr pro Kopf. Wie in fast jedem Betrieb legt eine geringe Krankheitsquote Zeugnis über die Zufriedenheit der Mitarbeiter in einem Unternehmen ab – so auch im Fall der Niederlassung Mainfranken.
Auch Angebote wie Rücken-fit-Kurse, die die Mitarbeiter kostenlos in ihrer Freizeit in Anspruch nehmen können, beweisen, dass man die Gesundheit und das Wohlbefinden der eigenen Leute Wert schätzt und unterstützt. Schließlich soll niemand bei der Arbeit Sterne vor den Augen haben müssen – außer denen auf Kühlergrills und in Form von Emblemen, versteht sich!
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