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Service Award 2013: Service zum Greifen nah

| Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

2. Platz Kategorie Nfz: Deutschlandweit in vielen Hitlisten vertreten – die Daimler-Niederlassung Mainfranken. Auch beim Service Award platzierten sich die Franken weit vorne.

Rangiert bei seinen Kunden, aber auch im internen Niederlassungsvergleich ganz weit oben: Das Team von Mercedes-Benz Mainfranken.
Rangiert bei seinen Kunden, aber auch im internen Niederlassungsvergleich ganz weit oben: Das Team von Mercedes-Benz Mainfranken.
(Foto: Wenz)

Sterne gibt es viele im Universum. Aber nur einen einzigen auf der Erde – zumindest aus Kfz-technischer Sicht. Seit 87 Jahren ziert das Logo die Fahrzeugerben von Carl Benz und Gottlieb Daimler. Nicht ganz so lange gibt es die Daimler-Niederlassung Mainfranken. Und bei ihr, bei Centerleiter Friedrich Ziska und seinem 80-Mann-Team, stehen die Besitzer einer gewerbliche Variante dieser Fahrzeuge eindeutig im Mittelpunkt.

Auch dann, wenn die Sonne schon längst untergegangen ist. Klar, einen 24-Stunden-Notdienst bietet heutzutage jeder. Aber reguläre Service-Öffnungszeiten von 7:30 bis 23:45 Uhr (Montag bis Freitag) sind alles andere als eine Selbstverständlichkeit – bei der Niederlassung Mainfranken sind sie das, sogar ohne einen Nachtaufschlag. Einen waschechten Rund-um-die-Uhr-Service bietet der Betrieb in Sachen Hol- und Bringservice: An 365 Tagen im Jahr, egal zu welcher Uhrzeit, holt er service- und reparaturbedürftige Fahrzeuge mithilfe eines externen Dienstleisters in die eigenen vier Werkstattwände.

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Kunden, die es nicht ganz so eilig haben, bieten die Würzburger an, Fahrzeuge durch einen Mitarbeiter, der „in der Gegend“ wohnt, abholen und wieder bringen zu lassen. Das ist für Kunden kostenlos und fördert zudem den persönlichen Austausch zwischen Mitarbeitern und Auftraggebern. Für ihre Unterstützung dabei erhalten die Mitarbeiter eine Prämie von 20 Euro – gleiches gilt übrigens für die Zustellung von Ersatzteilen.

Auf jeden Fall stets mobil

Und wer fahrenden Ersatz benötigt, auch mal längerfristig? Kein Problem, sagen die Unterfranken: Dafür gibt es Charterway. Bereits bei ihrer Eröffnung fungierte die Niederlassung als Pilotbetrieb für das Fahrzeugmiet- und Mobilitätsangebot der Stuttgarter. Rund 35 eigene Fahrzeuge kann sie Kunden im Falle eines Falles sofort anbieten, circa 7.000 jederzeit auf Abruf. Bei den erfolgreichsten Charterway-Stützpunkten rangiert sie stets unter den Top Ten – nur nebenbei bemerkt. „Das bringt rund drei Millionen Euro pro Jahr in die Kasse und ist gut fürs Servicegeschäft“, weiß Niederlassungsdirektor Joachim Schlereth.

Die kurzfristige Mobilität ihrer „Besucher“ erhalten die Nfz-Spezialisten unter anderem mithilfe kostenloser Taxischeine, einer kleinen Smart-Staffel oder dank eines Smart-E-Bike aufrecht. Letzteres empfiehlt sich zum Beispiel auch für einen Kurzausflug ins romantische Weinberg-Umland. „Wir wollen die Wartezeit unserer Kunden nach Möglichkeit aktiv gestalten“, erklärt Mainfranken-Serviceleiter Klaus Langner. Was er damit meint? Wer beispielsweise etwas für seine Gesundheit tun möchte, der wechselt vom Service- in das fünf Gehminuten entfernte Fitnesscenter. Hier dürfen Niederlassungskunden nach Herzenslust kostenlos trainieren.

Und wer’s lieber konsum- bzw. schnäppchenorientiert mag: keine Problem. Ein Shuttle fährt Herrn und Frau Trucker gerne auch ins fünf Minuten entfernte Outletcenter – einen Cappuccino gratis oder Shoppen mit zusätzlichem Rabatt auf Kosten des Daimler-Hauses inklusive.

Keine Langeweile vor Ort

Dennoch müssen auch Servicekunden, die lieber auf ihren fahrbaren Nutzfahrzeuguntersatz vor Ort warten, ihre Zeit keineswegs sinnlos totschlagen. Sie können sich in der hauseigenen Kantine stärken, ihre Lenk- und Ruhezeiten an der kostenlosen Dako-Station auslesen oder im eigens eingerichteten „Trucker-Büro“ mit PC-Arbeitsplatz und Fax ihren Business-Aufgaben nachkommen. Doch nicht nur in Sachen Stern ist man in der Kitzinger Straße 62 Kunden stets zu Diensten. „Schwarze Löcher“ lässt man auch um die eigenen (Zug-)Fahrzeuge herum nicht aufkommen – im Gegenteil.

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