Schadenanalyse Reparaturkosten klettern auf über 760 Euro

Von Silvia Lulei 3 min Lesedauer

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Die Reparaturkosten steigen und steigen: 2025 meldete Car-Garantie nach der jährlichen Schadenanalyse 718 Euro; jetzt sind es 764 Euro im Schnitt. Der befürchtete Trend, den der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft prognostizierte, setzt sich also fort.

Steigende Reparaturkosten sind ein Trend, der bleibt. Die Versicherer geben keine Entwarnung.(Bild:  Gesamtverband der Versicherer)
Steigende Reparaturkosten sind ein Trend, der bleibt. Die Versicherer geben keine Entwarnung.
(Bild: Gesamtverband der Versicherer)

Es ist noch kein halbes Jahr her, dass der Gesamtverband der Versicherer (GDV) einen deutlichen Anstieg von Ersatzteilkosten und Stundensätzen festgestellt hat. GDV-Geschäftsführer Jörg Asmussen sagte, die Ersatzteilpreise und Werkstattkosten würden seit Jahren deutlich schneller steigen als die allgemeine Inflation. Anzeichen dafür, dass sich diese Entwicklung abschwächt, gebe es nicht. Das bestätigt die aktuelle Schadenanalyse der CG Car‑Garantie Versicherungs‑AG: Der Kostenanstieg bei der Fahrzeugreparatur hat sich 2025 fortgesetzt und erreichte im vergangenen Jahr mit einem Durchschnittswert von 764 Euro eine neue Höchstmarke. Im Jahr zuvor lag der Wert bei 718 Euro.

Einmal jährlich analysiert Car-Garantie rund eine Million ausgelaufene Garantieverträge für Neu‑ und Gebrauchtfahrzeuge, um die durchschnittlichen Reparaturkosten zu ermitteln und Trends bei Schadenhäufigkeit und Schadensumme herauszuarbeiten. Die Ergebnisse zeigen: Während der deutliche Kostenanstieg auf globale wirtschaftliche Herausforderungen zurückzuführen ist, verstärkt die zunehmende technologische Komplexität moderner Fahrzeuge gleichzeitig die Belastung. Elektrische Anlagen, elektronische Steuerungssysteme und viele sensible Komponenten reagieren empfindlich auf Störungen – und Reparaturen werden entsprechend aufwendiger.