Onlinevertrieb Wie Händler bei Google mit den Fahrzeuganzeigen starten

Von Dr. Martin Achter 6 min Lesedauer

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Google öffnet Vehicle Ads für alle Autohändler in Deutschland – die geschlossene Testphase ist beendet. Wie das Anzeigenformat funktioniert, welche technischen Voraussetzungen gelten und wie sich der Einstieg lohnt, erläutern Branchenkenner Punkt für Punkt.

Um als Händler den Einstieg bei den Google Vehicle Ads zu meistern, gilt es, einige Hürden zu überwinden.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Um als Händler den Einstieg bei den Google Vehicle Ads zu meistern, gilt es, einige Hürden zu überwinden.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Bisher konnte nur ein kleiner Kreis die Fahrzeuganzeigen von Google testen. Jetzt kann jeder Händler mitmachen. Das gab Google auf dem Automotive Business Day 2026 von »kfz-betrieb« bekannt. Allerdings gibt es einige Hürden.

Was sind Google Vehicle Ads?

Google Vehicle Ads, also die Fahrzeuganzeigen, funktionieren im Prinzip wie die Produktsuche von Google (Google Shopping) für andere Produktkategorien – nur dass es eben um Fahrzeuge geht. Statt reiner Textanzeigen erscheinen nach einer Suchanfrage briefmarkengroße Anzeigen mit Bild, Marke, Modell und einer Preisangabe in einer sogenannten Karussellansicht, durch die Nutzer am Smartphone wischen oder sich am Arbeitsplatzcomputer klicken können. Klassische Google-Suchanzeigen (SEA) präsentieren Treffer dagegen in Listenform – meist ohne Bild und häufig ohne Preisangabe. Benjamin Thiel, Geschäftsführer der auf den Automobilhandel spezialisierten Marketingagentur Carlution, bringt die Funktionsweise auf den Punkt: Da Nutzer visuell geprägt seien, klicken sie auf Anzeigen mit Bild häufiger als auf reine Textanzeigen – ein Effekt, den sich Google mit den Vehicle Ads bewusst zunutze macht.