Werkstattausrüstung Was Werkstattbetreiber über den Einsatz von Robotern denken

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 3 min Lesedauer

In den K&L-Betrieben stehen schon die ersten Lackierroboter – doch was kommt als nächstes? Im Rahmen des Branchenindex hat »kfz-betrieb« Unternehmer befragt, welche Tätigkeit sie gerne Robotern überlassen würden.

Lackierroboter sind in der Industrie seit Jahrzehnten im Einsatz – seit letztem Jahr finden sie auch im Lackierhandwerk zunehmend Anwendung.(Bild:  Rosenow – VCG/mit KI bearbeitet)
Lackierroboter sind in der Industrie seit Jahrzehnten im Einsatz – seit letztem Jahr finden sie auch im Lackierhandwerk zunehmend Anwendung.
(Bild: Rosenow – VCG/mit KI bearbeitet)

Die Robotik gilt als eine der wichtigsten Wachstumsbranchen der nahen Zukunft. In der Wirtschaft könnte sie eine Lösung für den Arbeitskräftemangel sein, vor allem wenn es um körperlich schwere oder repetitive Tätigkeiten geht. Außerdem haben Roboter Vorteile, wenn es auf gleichmäßige Qualität und hohe Wiederholgenauigkeit ankommt. Dass sie darüber hinaus nicht krank werden, keinen Urlaub benötigen und auch nicht kündigen, macht sie zweifellos ebenfalls für viele Unternehmer interessant.

Zwar dominieren humanoide Roboter die Schlagzeilen in den Massenmedien, doch muss nicht jeder künftige Roboter unbedingt wie ein Mensch aussehen. Für den Einsatz im Handwerk lassen sich auch an die jeweilige Tätigkeit angepasste Konstruktionen vorstellen – und erste Anwendungsfälle gibt es bereits. In der Unfallreparaturbranche etwa fassen Lackierroboter, die es mittlerweile von mehreren Anbietern gibt, schnell Fuß. Kein K&L-Unternehmer, der derzeit einen Neubau oder eine größere Investition in seinen Betrieb plant, dürfte nicht über einen Roboter nachdenken. Anwender berichten – neben den oben genannten Vorteilen – von deutlich höherer Oberflächenqualität, weniger Lackverbrauch und geringerem Finishaufwand.