Automechanika 2026 Von E-Mobilität über KI bis Robotik – die Zukunft des Aftermarkets

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 4 min Lesedauer

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Die Automechanika Frankfurt 2026 schloss am Samstag mit einem Besucherplus: Über 112.000 Fachbesucher informierten sich an den fünf Messetagen über Trends auf dem automobilen Aftermarket.

Mercedes-Benz hat die Vielfalt seines Gebrauchtteileangebots auf der Automechanika mit diesem „Transformer“-Auto versinnbildlicht.(Bild:  Rosenow – VCG)
Mercedes-Benz hat die Vielfalt seines Gebrauchtteileangebots auf der Automechanika mit diesem „Transformer“-Auto versinnbildlicht.
(Bild: Rosenow – VCG)

Ein Marsch durch alle Hallen während der Automechanika auf dem Frankfurter Messegelände kommt einem veritablen Halbmarathon gleich, und eine umfassende Beschäftigung mit allen 4.400 Ausstellern aus 80 Ländern an nur fünf Messetagen kann man sich von Anfang an aus dem Kopf schlagen. Zahlenmäßig bot die weltweite Leitmesse für den automobilen Aftermarket ein Wachstum gegenüber der 2024er Auflage und zeigte, wie groß das Interesse und der Bedarf an Reparaturlösungen für Kraftfahrzeuge weiterhin ist. Über 112.000 Fachbesucher bedeuten ein Plus von sieben Prozent gegenüber 2024 (knapp 105.000).

Technische Trends wie Künstliche Intelligenz, softwaredefinierte und vernetzte Fahrzeuge, Fahrerassistenzsysteme sowie alternative Antriebe bringen neue Herausforderungen für die Werkstätten mit sich, eröffnen aber auch zusätzliche Chancen. Die Präsentationen der Aussteller zeigten, dass sie diese Herausforderungen angenommen haben und die für die Reparatur moderner Fahrzeuge nötigen Ersatzteile, Schulungsmaßnahmen und digitalen Dienstleistungen bereithalten.