E-Mobilität Nutzfahrzeuge Lkw unter Strom – Spediteure unter Druck

Von Konrad Wenz 3 min Lesedauer

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Batterieelektrische Lkw sind praxistauglich und können sich heute rechnen. Doch fehlende Ladepunkte, langwierige Netzanschlüsse und hohe Investitionen bremsen den Hochlauf. Beim Dekra Nutzfahrzeug Zukunftstag wurde deutlich, wo noch nachgelegt werden muss.

Die Teinehmer des DEKRA Nutzfahrzeug Zukunftstag hatten die Gelegenheit, die Leistungsfähigkeit der elektrischen Lkw selbst zu erfahren.(Bild:  Wenz)
Die Teinehmer des DEKRA Nutzfahrzeug Zukunftstag hatten die Gelegenheit, die Leistungsfähigkeit der elektrischen Lkw selbst zu erfahren.
(Bild: Wenz)

Nach wie vor stößt das Thema E-Mobilität auf vom Verbraucher gesteckte Grenzen. Die Themen Reichweite und Ladeinfrastruktur sind hier regelmäßig Totschlagargumente. Das gilt insbesondere für den Nutzfahrzeugbereich – ein Nutzfahrzeug mit fehlender Infrastruktur auf Reisen zu schicken – da haben Spediteure in der Regel Probleme. Den vorhandenen Problemen und Chancen bei E-Lkw ging der Dekra Nutzfahrzeug Zukunftstag am Lausitzring Ende Juli im Dekra Testzentrum am Lausitzring nach. Dabei zeigte sich deutlich, technologisch haben die Fahrzeughersteller ihre Hausaufgaben gemacht. Die Hürden liegen zunehmend außerhalb des Fahrzeugs. Ladeinfrastruktur, Netzanschlüsse, Strompreise, hohe Investitionen und politische Rahmenbedingungen entscheiden darüber, ob aus technisch möglichen Lösungen auch ein tragfähiger Business Case für Speditionen und Fuhrparks wird.

Für Nutzfahrzeughändler und Werkstätten ist diese Entwicklung besonders bedeutsam: Mit dem Wechsel des Antriebs verändert sich nicht nur das Fahrzeug. Beratung, Verkauf und Service müssen künftig das gesamte Einsatzsystem des Kunden stärker berücksichtigen.