Serviceketten: Auslastung mit Konzept

Autor / Redakteur: Norbert Rubbel / Norbert Rubbel

Die Wartungs- und Reparaturarbeiten sind insgesamt rückläufig. Mit dem Beitritt zu einem Werkstattkonzept und dem Mehrmarkenservice können die Kfz-Betriebe neue Kunden gewinnen und ihre Werkstatt auslasten.

(Bild: Rubbel)

Die meisten freien Kfz-Betriebe sind mit ihrer geschäftlichen Entwicklung zufrieden. Etwa jeder zweite Inhaber einer markenunabhängigen Werkstatt verbuchte Ende des dritten Quartals im Vergleich zum Vorjahr stabile Gesamterlöse. In einem Drittel der Unternehmen fielen die Umsätze sogar höher aus. Zudem bewerteten 64 Prozent der Betriebsinhaber ihre wirtschaftliche Lage als „gut“ und nur sechs Prozent als „schlecht“. Dies ergab die Branchenindexbefragung der Redaktion »kfz-betrieb«.

Auffällig ist, dass die Befragten, die sich einem Werkstattkonzept wie Autofit, 1a-Autoservice oder Auto-Crew angeschlossen haben, ihre eigene Firmenkonjunktur besser beurteilen als die, die keinem Werkstattkonzept des freien Markts angehören. Bemerkenswert ist auch, dass bereits 18 Prozent der Vertragshändler der Automobilhersteller einem Werkstattkonzept beigetreten sind. Vor einem Jahr waren dies rund zehn Prozent. Mit dem Beitritt möchten die Fabrikatshändler vor allem „den Mehrmarkenservice anbieten“ (94 Prozent), „den Zugang zu den technischen Daten der Fahrzeughersteller bekommen“ (78 Prozent) und „den Markennamen einer starken Servicekette nutzen“ (78 Prozent).