Audi bringt den Q1 ab 2016 auf den Markt
Die Volkswagen-Tochter stellt ihrem Einstiegsmodell A1 nun auch eine SUV-Variante zur Seite. Mit dem Q1 verfolgt Audi eine ähnliche Strategie wie das Wolfsburger Schwesterfabrikat.

Audi erweitert sein Produktangebot im SUV-Bereich um den Q1. Wie der Autobauer am Montag mitteilte, soll das kleine Einstiegsmodell ab 2016 in Ingolstadt gebaut werden. Anfang 2018 soll dann nach Informationen der „Auto Bild“ eine Hybrid-Version folgen.
Mit dem Q1 folgt Audi dem Modell der Konzernmutter Volkswagen, die bereits das Ziel ausgegeben hatte, künftig in allen Segmenten auch SUV-Modelle anbieten zu wollen. So soll der Taigun im Kleinwagen-Segment auf Basis des VW Up kommen, die Cross-Blue-Studie wiederum verweist auf ein hochbeiniges Passat-Modell.
Bis 2020 will der Automobilhersteller nach eigenen Angaben sein Produktangebot von derzeit 49 auf mehr als 60 Modelle ausweiten. Dann soll auch die Marke von mehr als zwei Millionen ausgelieferten Automobilen pro Jahr erreicht sein. Der Anteil der SUV am gesamten Audi-Absatz liegt derzeit bei 28 Prozent, am Ende des Jahrzehnts werde er rund 35 Prozent betragen, erwartet der Hersteller.
Für die Entwicklung des Q1 greift der Autobauer auf vorhandene Elemente im Konzern zurück. „Der Audi Q1 ist Teil unserer breit angelegten SUV-Strategie. Er entsteht auf Basis des Modularen Querbaukastens und wird unsere Q-Reihe nach unten abrunden“, sagt Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der Audi AG. Als technische Basis für das neue Modell soll der VW Polo dienen, so dass das Modell laut „Auto Bild“ auf eine Länge von 3,80 Metern kommt. Der Einstiegspreis werde unter 20.000 Euro liegen.
Zu den technischen Daten teilte Audi noch nichts mit. Laut „Auto Bild“ wird das Modell aber keinen Allradantrieb bekommen, die Technik werde sich ansonsten am Audi A1 orientieren. Das würde Motorleistungen zwischen 90 PS für die kleinsten Aggregate – 1.4-TFSI-Benziner und 1.4-TDI-Dreizylinder – und 231 PS für einen SQ1 bedeuten.
(ID:42439834)