Tesla-Rückrufe Sicherheitsgurte, Rücklicht und eine Warnanzeige

Von Niko Ganzer 2 min Lesedauer

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Beim Model X kann ein zu niedriger Bremsflüssigkeitsstand nicht angezeigt werden. Zahlreiche Model S und X benötigen einen Check der Sicherheitsgurte und einige wenige Model Y eine neue rechte Rückleuchte.

Unter den aktuellen Aktionen ist auch eine für das Model Y.(Bild:  Tesla Motors)
Unter den aktuellen Aktionen ist auch eine für das Model Y.
(Bild: Tesla Motors)

Drei sicherheitsrelevante Warnhinweise zu Tesla-Fahrzeugen hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) im November bislang schon veröffentlicht. Zwei davon führen zu Besuchen der Service-Center. Das größte Problem ist allerdings wohl bereits durch ein OTA-Softwareupdate gelöst worden. So zumindest hat es der Hersteller der US-Verkehrssicherheitsbehörde kürzlich mitgeteilt.

Bei weltweit rund 74.000 Exemplaren des Model X konnte das zuständige Steuergerät einen zu niedrigen Bremsflüssigkeitsstand nicht erkennen und somit den Piloten nicht ordnungsgemäß davor warnen. „Durch einen zu niedrigen Füllstand kann sich der Bremsweg verlängern, was die Unfallgefahr erhöht“, begründet das KBA den Eintrag in die Rückruf-Datenbank. Der interne Aktionscode „SB-23-00-005“ gilt hierzulande für etwas über 1.000 Elektromodelle aus dem Bauzeitraum 11. Februar 2021 bis 27. September 2023.

Schlechte Verbindung zum Gurtstraffer

Genau 231 Einheiten des Model S und X betrifft hierzulande ein mögliches Problem mit den vorderen Sicherheitsgurten. Nach Abschluss einer Reparatur wurden bei bestimmten betroffenen Fahrzeugen die Gurte der ersten Sitzreihe möglicherweise nicht wieder vorschriftsmäßig mit den Gurtstraffern verbunden. „Im Falle eines Unfalls besteht ein erhöhtes Verletzungsrisiko für die Insassen“, warnt das KBA. Dies trifft nach Einschätzung des Herstellers aber nur auf einen Bruchteil der weltweit rund 18.000 Einheiten aus dem Produktionszeitraum 18. Februar 2021 bis 24. Juni 2023 zu. Die Maßnahme „SB-23-20-004“ sieht die Kontrolle und gegebenenfalls Nacharbeitung oder Erneuerung der Gurtstrafferverankerungen vor.

Insgesamt 427 in diesem Jahr im deutschen Tesla-Werk gebaute Model Y sind zudem dem KBA zufolge von einem dritten Rückruf betroffen. Genau 37 davon blieben im Inland. „Eine zu hohe Eigenkapazität der dritten Bremsleuchte kann dazu führen, dass die rechte Rückleuchte nicht mehr leuchtet“, meldet Flensburg. Das erhöhe die Unfallgefahr bei Dunkelheit. Die Bremslichter bleiben aber offenbar funktionsfähig. Tesla tauscht die rechte Rückleuchte im Rahmen der Aktion „SB-23-17-010“ aus.

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