Euro 7 Sieben Fragen zur Zukunft der Bremse

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 5 min Lesedauer

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Ende November 2026 kommt die nächste Stufe der Emissionsgesetzgebung und limitiert die Partikelemissionen der Bremse. Und Elektroautos stellen eigene Anforderungen an die Bremse. Was das für Beläge und Scheiben bedeutet.

Beschichtete oder wärmebehandelte Bremsscheiben wie hier von Brembo geben deutlich weniger Feinstaub ab und rosten auch nicht – die ideale Kombi für Euro 7 und E-Mobilität. Leider sind sie teuer.(Bild:  Brembo)
Beschichtete oder wärmebehandelte Bremsscheiben wie hier von Brembo geben deutlich weniger Feinstaub ab und rosten auch nicht – die ideale Kombi für Euro 7 und E-Mobilität. Leider sind sie teuer.
(Bild: Brembo)

Vom 29. November dieses Jahres an dürfen neu homologierte Fahrzeugmodelle nicht mehr als sieben Milligramm Bremsenabrieb pro Kilometer in die Umwelt abgeben. Für batterieelektrische Fahrzeuge beträgt der Grenzwert sogar nur drei Milligramm. Ab dem 29. November 2027 gilt diese Pflicht dann für alle Neuzulassungen. Damit werden erstmals Luftschadstoffe adressiert, die nicht aus dem Antriebsstrang beziehungsweise dem Auspuff stammen – weswegen man von nun an auch von einer Emissionsnorm und nicht mehr von einer Abgasnorm sprechen sollte.

Was die neue Norm für die Konstruktion und die Produktion von Bremsbelägen und Scheiben bedeutet, das haben wir mehrere Hersteller und Lieferanten von Bremsteilen gefragt. Wir bedanken uns für die Antworten bei den Unternehmen Aumovio, Brembo, Forvia Hella, TMD Friction und Zimmermann.