Seat/Cupra Sieben Milliarden für die Elektromobilität und ein neues SUV

Von Andreas Grimm

Anbieter zum Thema

Cupra und nochmals Cupra – der spanische Hersteller Seat hat auf seiner Jahrespressekonferenz viel zur Zukunft seiner sportlichen Marke gesagt. Die Kernmarke kommt dagegen nur am Rande vor. Die Fokussierung zeigt sich auch an den bislang bekannt gewordenen Modellplänen.

Die Marken Seat und Cupra sind von den Verwerfungen in der Teileverfügbarkeit wie viele andere Marken betroffen, die Zeichen stehen dennoch auf Aufbruch. (Bild:  Grimm/»kfz-betrieb«)
Die Marken Seat und Cupra sind von den Verwerfungen in der Teileverfügbarkeit wie viele andere Marken betroffen, die Zeichen stehen dennoch auf Aufbruch.
(Bild: Grimm/»kfz-betrieb«)

Die Seat S.A. sieht ihre Zukunft in der Elektrifizierung sowie im Ausbau der Marke Cupra. Diese beiden Hauptstoßrichtungen der künftigen Unternehmenspolitik hat Vorstandschef Wayne Griffiths auf der Jahrespressekonferenz des Autobauers an diesem Mittwoch dargelegt. Eine Folge dieser strategischen Weichenstellungen sind neue Cupra-Modelle – neben dem bereits angekündigten und präsentierten Tavascan wird ab 2024 ein weiteres, bislang noch unbekanntes SUV-Hybridmodell die Cupra-Modellpalette ergänzen.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 5 Bildern

Damit setzt der spanische Autobauer weiter auf die zuletzt besonders wachstumsstarke Sparte. Cupra sorgte 2021 für fast ein Viertel des Gesamtumsatzes (2,2 von 9,2 Milliarden Euro), stellte aber nur rund ein Sechstel des Fahrzeugabsatzes: 80.000 von insgesamt 470.000 Einheiten. Mit dem Start des Cupra Born im November 2021 sollte zudem ein wichtiges Element des zweiten strategischen Pfeilers, der Elektromobilität, Fahrt aufnehmen – der Teilemangel hat dieses Zugpferd allerdings zunächst ausgebremst. Gleichwohl haben sich die Elektrozulassungen des Autobauers (BEV und PHEV) im letzten Jahr von 15.000 auf 61.000 Einheiten vervierfacht.