ADAC-Sommerreifentest Sieben sind mangelhaft

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Viel Mittelmaß und ein paar Ausreißer nach unten: Der Sommerreifentest des ADAC ergibt in diesem Jahr ein gemischtes Bild.

Die meistverkaufte Reifendimension 205/55 R16 auf dem ADAC-Testfahrzeug, einem Golf 8.(Bild:  ©ADAC/Marc Wittkowski)
Die meistverkaufte Reifendimension 205/55 R16 auf dem ADAC-Testfahrzeug, einem Golf 8.
(Bild: ©ADAC/Marc Wittkowski)

Zum 50. Jubiläum des jährlichen Produktvergleichs hat der Automobilclub erstmals 50 Exemplare in der viel genutzten Dimension 205/55 R16 überprüft. Zehnmal gab es „gut“, 21 Reifen erhielten die Note „befriedigend“, zwölf ein „ausreichend“ und sieben ein „mangelhaft“.

Hier die Produkte, die im aktuellen ADAC-Test am besten abschnitten – zum Vergrößern bitte klicken.(Bild:  ADAC)
Hier die Produkte, die im aktuellen ADAC-Test am besten abschnitten – zum Vergrößern bitte klicken.
(Bild: ADAC)

Testsieger wurden der Goodyear „Efficient Grip Performance 2“ und der Continental „Premium Contact 6“, die mit guten Sicherheits- und Umwelteigenschaften aufwarteten. Mit 110 Euro beziehungsweise 115 Euro liegen sie im oberen Preisbereich.

Kumho überzeugt im mittleren Preissegment

Im mittleren Preissegment überzeugte unter anderem der Kumho Ecsta HS52 für 82 Euro, der ebenfalls die Note „gut“ erhielt.

Generell registrierten die Tester aber große Unterschiede im Sicherheits-Kapitel: Während der Continental-Reifen im Test auf nassem Asphalt bereits nach 34 Metern Bremsweg aus Tempo 80 zum Stehen kam, benötigt der Reifen der asiatischen Marke Double Coin (ab 67 Euro) unter gleichen Bedingungen rund 59 Meter Bremsweg.

An der Stelle, an der das Fahrzeug mit dem besten Pneu bereits steht, ist man mit dem anderen noch mit über 50 km/h schnell unterwegs. Vor allem wegen der schlechten Sicherheitseigenschaften landete Double Coin gemeinsam mit dem Premiorri Solazo auf dem letzten Platz der Gesamtwertung.

Schlechtester Pneu reicht nur für 23.000 km

Sieben Reifen beurteilten die Tester mit „mangelhaft“ – zum Vergrößern bitte klicken.(Bild:  ADAC)
Sieben Reifen beurteilten die Tester mit „mangelhaft“ – zum Vergrößern bitte klicken.
(Bild: ADAC)

Große Unterschiede gibt es auch bei den Umwelteigenschaften. Der beste Reifen in dieser Wertungskategorie, Michelin „E-Primacy“, bot mit rund 71.500 Kilometern nicht nur die höchste prognostizierte Reichweite, sondern setzt mit seinem geringen Abrieb von 34,8 Milligramm pro Kilometer pro Tonne Fahrzeuggewicht die Bestmarke im Test. Im Vergleich: Die schlechtesten Modelle kamen auf 23.100 Kilometer Laufleistung und 126 Milligramm Abrieb.

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