Praxistipp Simple Problemlösung nach aufwendiger Diagnose

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 2 min Lesedauer

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Ein hinter dem Armaturenbrett eines Neuwagens vermutetes Klappergeräusch stellte sich als partiell lose und verbogene Kältemittelleitung im Motorraum heraus. Bei der Diagnose des Montagefehlers halfen eine akustische Kamera und das gute Gedächtnis des Werkstattleiters.

Die an der Motorspritzwand verlaufende Kältemittelleitung war partiell lose und verbogen.(Bild:  Diehl – VCG)
Die an der Motorspritzwand verlaufende Kältemittelleitung war partiell lose und verbogen.
(Bild: Diehl – VCG)

Soeben beim Händler abgeholt und schon ein unüberhörbares Klappergeräusch – auf diese Art der Kundenbindung können Kfz-Betriebe gern verzichten. So geschehen im Herbst vergangenen Jahres bei einem Alfa-Romeo-Händler im Münchener Umland, der eine Giulia als Dienstwagen an den leitenden Mitarbeiter eines branchenbekannten Datendienstleisters auslieferte. Spezifikation: 2,2-Liter-Dieselmotor, Ausstattungslinie Veloce, Modelljahr 2024.

Ticket beim Importeur führte nicht zur Problembeseitigung

Geräusche kommen und gehen, dachte der mit der Marke vertraute Dienstwagenfahrer und vereinbarte mit dem Werkstattleiter, zunächst ein paar Tage und Kilometer abzuwarten. Doch das Klappergeräusch blieb. Der Werkstattleiter eröffnete ein Ticket beim Importeur, was aber nicht zur Problemlösung beitrug.