Sixt Leasing: Ziel übertroffen

Von Silvia Lulei

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Sixt Leasing will sein Käufernetz ausbauen. Dazu zählt auch das Geschäft mit Privatkunden, wie Christian Fröhlich, Leiter Remarketing, im Interview erläutert.

Christian Fröhlich, Teamleiter Remarketing Sixt Leasing, setzt auf das Gebrauchtwagenportal als B2B-Absatzkanal.(Foto:  Sixt)
Christian Fröhlich, Teamleiter Remarketing Sixt Leasing, setzt auf das Gebrauchtwagenportal als B2B-Absatzkanal.
(Foto: Sixt)

Redaktion: Sie haben 2011 angekündigt, Sixt Leasing wolle künftig 3.000 Rückläufer pro Jahr vermarkten. Haben Sie Ihr Ziel erreicht?

Christian Fröhlich: Wir haben dieses Ziel nicht nur erreicht, sondern mit rund 4.200 Rückläufern deutlich übertroffen. Dabei nutzen wir sowohl das Sixt Autoland in Garching und Eching als auch unsere Online-Händlerbörse. Sie müssen allerdings berücksichtigen, dass dies der Anteil an Fahrzeugen ist, den wir frei vermarkten. Der Großteil der Leasingfahrzeuge geht nach Ende der Laufzeit über Buy-back-Vereinbarungen an Händler und Hersteller zurück.

Wie groß ist der Anteil des Händlergeschäfts?

Das macht mehr als 80 Prozent aus.

Wie können Händler bei Sixt Fahrzeuge zukaufen?

Händler können die Fahrzeuge über die Gebrauchtwagen-Börse von Sixt zukaufen. Es gibt weder Direkt- noch Paketkauf.

Gibt es auch andere Formen der Zusammenarbeit mit dem Handel?

Wir stehen den Händlern bei der Vermarktung natürlich auch per Telefon zur Verfügung.

Geht Sixt Leasing darüber hinaus vertragliche Vereinbarungen mit dem Handel ein, die feste Abnahmemengen etc. beinhalten?

Nein, die Vermarktung erfolgt überwiegend über die Gebrauchtwagen-Börse. Dieser Kanal ist einfach und flexibel und gibt uns die Möglichkeit, die meisten Händler zu erreichen. Und auch den Händlern bietet die Plattform zahlreiche Vorteile, da sich Interessierte dort kostenlos und unverbindlich registrieren können. Es werden keine Gebühren oder Provisionen berechnet.

In der Branche sind solche Vereinbarungen nicht unüblich.

Das ist uns bewusst, aber es entspricht nicht unserem Verkaufsmodell. Die Gebrauchtwagen-Börse ist der für uns beste Vertriebskanal.

Wie schätzen Sie den Markt für Rückläufer in Deutschland und Europa mittelfristig ein?

Die Situation ist für die nächsten zwei bis drei Jahre relativ schwierig einzuschätzen. Fakt ist aber, dass Hersteller deutliche Rabatte auf ihre Neufahrzeuge gewähren und auch günstige Importeure auf dem Neuwagenmarkt tätig sind.

Welche konkreten Pläne hat Sixt für das Geschäftsfeld Remarketing im nächsten halben Jahr?

Wir verfolgen das Ziel, das Käufernetz weiter auszubauen. Ebenso wollen wir das Geschäft mit Privatkunden ausweiten. Dabei streben wir natürlich weiterhin stabile Verkaufspreise an.

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