„Sixt X“: So treibt der Autovermieter den digitalen Wandel voran
Mit der neu geschaffenen Unternehmenssparte Sixt X will der Vermieter die Digitalisierung im eigenen Haus beschleunigen. Ziel der Pullacher ist der Aufbau einer eigenen Mobilitätsplattform. Die Verantwortung für den Bereich übernimmt ein Mann mit viel Carsharing-Erfahrung.

Sixt will die Digitalisierung und neue Mobilitätsangebote im eigenen Konzern mit einer neu geschaffenen Unternehmenssparte vorantreiben. Wie der Vermieter am Dienstag mitteilte, bündelt er alle New-Mobility-Themen künftig im Bereich „Sixt X“. Als Ziel haben sich die Pullacher dabei gesetzt, eine integrierte Mobilitätsplattform aufzubauen. Darüber will das Unternehmen in Zukunft sein gesamtes Produktangebot „aus einer Hand“ anbieten.
Im ersten Schritt geht es für Sixt nach eigenen Angaben vor allem darum, den Autovermietprozess zu digitalisieren. Das sei die „Voraussetzung für die geplante integrierte Mobilitätsplattform.“ Die Verantwortung für „Sixt X“ übernimmt mit Nico Gabriel ein Mann, der zum einen Sixt selbst gut kennt, zum anderen viel Carsharing-Erfahrung mitbringt.

Gabriel (40), der künftig als Bereichsvorstand agiert, war im November 2004 bei Sixt eingestiegen und hatte im Jahr 2008 damit begonnen, für den Vermieter an Konzepten für ein Carsharing-Modell zu arbeiten. In Kooperation mit BMW entstand daraus schließlich Drive-Now. Von 2011 an war Gabriel als Geschäftsführer für Drive-Now verantwortlich. Nachdem Sixt im ersten Quartal seine 50 Prozent an Drive-Now im Zuge der Mobilitätskooperation von BMW und Daimler verkaufte, schied er aus der Geschäftsführung aus.
In seiner neuen Funktion berichtet Gabriel an Strategie-Vorstand Alexander Sixt. Der sieht in Nico Gabriel „einen der Wegbereiter moderner Mobilitätsformen“ und hofft darauf, dass jene neuen Angebote Sixt „in den kommenden Jahren große Perspektiven bieten werden“.
(ID:45337786)