Skoda-Partnerverband Kündigung von Händlern in „überraschendem Ausmaß“

Von Andreas Grimm 6 min Lesedauer

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Skoda Auto Deutschland will das Vertriebsnetz schrumpfen und hat etlichen Partnern ordentlich gekündigt, kaum dass der Agenturvertrieb beschlossen war. Auf der Jahrestagung des Verbands war die Trennung das beherrschende, aber bei Weitem nicht das einzige Thema.

Thomas Peckruhn, Präsident des Skoda-Partnerverbands, sah sich auf der Jahreshauptversammlung im schwierigen Spagat zwischen der Kündigung eines Teils des Netzes und dem Aufbruch für die Verbleibenden.(Bild:  Grimm – VCG)
Thomas Peckruhn, Präsident des Skoda-Partnerverbands, sah sich auf der Jahreshauptversammlung im schwierigen Spagat zwischen der Kündigung eines Teils des Netzes und dem Aufbruch für die Verbleibenden.
(Bild: Grimm – VCG)

Das Skoda-Netz steht vor einem ungekannten Umbruch. Neben der seit Längerem dräuenden Umstellung auf den Agenturvertrieb hat einen Teil des Netzes nun die Kündigung erreicht. Gleichzeitig will der Importeur in Deutschland wieder annähernd zu den Vor-Corona-Verkaufszahlen zurückkehren. Dieser emotionale Spagat hat am Samstag die Jahreshauptversammlung des Verbands der Skoda-Vertragspartner (VDS) in Berlin geprägt.

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Schon seit mehr als einem Jahr hängt über der Skoda-Vertriebsorganisation die Ankündigung einer Neustrukturierung – der damalige Netzchef Jörg Nolting hatte vor einem Jahr von den laufenden Erhebungen auf der Partnerverbandstagung darüber gesprochen. Nun, kurz nach der Einigung über die Eckdaten des Agentur-Vertriebs, wurden zahlreiche Partner informiert, dass es für sie im Vertrieb keine Zukunft mehr gibt. Als Servicepartner will sie Skoda Auto Deutschland (SAD) aber explizit behalten.