Segment-Analyse Skoda übernimmt die Führung im Elektromarkt

Von Andreas Grimm 1 min Lesedauer

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Die Deutschen sind in Wechselstimmung, zumindest bei den beliebtesten Pkw-Modellen in den Segmenten. Gleich viermal wechselte der jeweilige Spitzenreiter im September. Neue Marken spielen dabei keine Rolle.

Der Skoda Enyaq war im September das meistverkaufte Elektromodell in Deutschland.(Bild:  Petr Homolka/Skoda)
Der Skoda Enyaq war im September das meistverkaufte Elektromodell in Deutschland.
(Bild: Petr Homolka/Skoda)

Der Skoda Enyaq war im September das meistzugelassene Elektroauto in Deutschland und verdrängte damit den Vormonatssieger Tesla Model Y. Das tschechische E-Modell wurde 3.406 Mal zugelassen, womit sich der Absatz im Vergleich zum September 2023 verdreifacht hat. Damit spiegelt sich im Markt der alternativen Antriebe wider, was im Gesamtmarkt zu sehen ist: Die Tschechen laufen derzeit in der Erfolgsspur. Über alle Modelle hinweg legte Skoda hierzulande um 35 Prozent zu.

Aber auch bei den Plug-in-Hybriden ist ein Wechseltrend spürbar. In dieser Gruppe setzte sich im September die Mercedes E-Klasse mit 1.230 Einheiten durch und löste den Ford Kuga ab. Dagegen bleiben der Toyota Mirai bei den Brennstoffzellen-Pkw und der Dacia Sandero bei den Gasantrieben die erste Wahl der Konsumenten. Alle Segmentsieger und ihre Zulassungszahlen finden Sie in der nachfolgenden Bildergalerie:

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Auch in den klassischen Segmenten schlägt sich der Gesamttrend der Neuwagenkäufer nieder. Toyota (+ 28 % im Gesamtmarkt) konnte im Mini-Segment das Rennen um die Kundengunst für sich entscheiden und löste den Dauersieger Fiat 500 ab, der sogar nur auf Platz drei landete (857 Einheiten) hinter dem Hyundai i10 (1.271 Einheiten).

Überhaupt sind die kleineren Fahrzeugklassen derzeit unstet. Bei den Kleinwagen konnte der Mini erstmals seit einigen Monaten wieder an die Spitze fahren. Der Brite liegt mit 4.079 Erstzulassungen vor dem Opel Corsa (3.526) und dem besten des Vormonats, des VW Polo, mit 3.216 Einheiten.

Eine Normalisierung ist dagegen in der Kompaktklasse eingetreten. Bei den Brot-und-Butter-Modellen konnte der VW Golf mit 2.500 Einheiten Vorsprung (6.286 Einheiten) wieder an die Spitze fahren, nachdem der diesen Platz im August an den Opel Astra verloren hatte. Trotz des guten Segment-Ergebnisses ist der VW Golf jedoch wieder nicht meistverkauftes Modell im September. Dieser Titel ging an den VW Tiguan (6.735 Einheiten).

Dagegen setzte sich in der Oberklasse – und entgegen des derzeitigen Absatztals für diese Antriebsart – ein E-Modell durch: Der Porsche Taycan fuhr hier an die Spitze und löste den Dauerprimus, die Mercedes S-Klasse, ab.

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