Neuwagenvertrieb Skoda verschiebt den Start der Agentur um mehr als ein Jahr

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Skoda ist die letzte Volumenmarke im Volkswagenkonzern ohne Agenturvertrieb. Diese Sonderstellung bleibt nun auch noch mindestens ein Jahr lang erhalten. Das hat mehrere Gründe.

Skoda arbeitet an einem neuen Erscheinungsbild – doch im Vertrieb bleibt zunächst alles beim Alten.(Bild:  Skoda)
Skoda arbeitet an einem neuen Erscheinungsbild – doch im Vertrieb bleibt zunächst alles beim Alten.
(Bild: Skoda)

Der Agenturvertrieb von elektrischen Neuwagen bei Skoda startet nicht wie bisher angekündigt mit dem Bestellbeginn des zweiten E-Modells, des Elroq. Auf der Bundestagung des Kfz-Gewerbes in Frankfurt wurde am Montag eine Anmerkung von ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn dahingehend interpretiert – zurecht, wie sich herausstellte –, dass der Agenturvertrieb nicht zum 1. Oktober starte. Allerdings haben sich der Importeur beziehungsweise der dahinter stehende Volkswagenkonzern – denn ohne Zustimmung aus Wolfsburg geht in dieser Frage wohl nichts – noch nicht grundsätzlich vom Agenturmodell verabschiedet: Laut Skoda Auto Deutschland soll das neue Vertriebsmodell nur später starten.

„Wir haben beschlossen, die Einführung der BEV-Einzelkundenagentur auf den 1. Januar 2026 zu verschieben“, heißt es in einer offiziellen Erklärung des Importeurs auf Anfrage von »kfz-betrieb«. Bislang sollte die Agentur mit dem Bestellstart des zweiten Skoda-Elektromodells, dem Elroq, kommen. Ausführliche Informationen soll der Handel an diesem Dienstag (10.9.) erhalten.