Skoda zeigt Kodiaq als Sportline und Scout
Mit dem Kodiaq will Skoda im SUV-Segment deutlich wachsen. Damit möglichst viel Potenzial ausgeschöpft wird, sollen auch verschiedene Modellderivate kommen. Zwei erleben ihre Premieren auf dem Genfer Salon.

Der Skoda Kodiaq ist noch gar nicht auf dem Markt, da legen die Tschechen perspektivisch bereits nach. Auf dem Genfer Salon zeigt Skoda vom 9. bis 19. März das zweite SUV der Marke in einer sportlichen und einer besonders robusten Variante. Das Grundmodell selbst steht am 4. März erstmals im Handel.
Eigentlich steht hinter dem Fahrzeugkonzept SUV die Idee, Sportlichkeit und Robustheit zu verbinden. Scheinbar besteht aber eine entsprechende Nachfrage, die eine oder andere Eigenschaft stärker zu betonen, als es die Ingenieure ab Werk vorgesehen haben. Skoda bringt daher im Laufe des Jahres den Kodiaq als betont sportliche Variante Sportline ebenso auf den Markt wie in der besonders robusten Vairante „Scout“. Damit führt der Hersteller konsequent fort, was er für seine anderen Modelllinien bereits anbietet.
Mit dynamischer Optik soll der Kodiaq Sportline Kunden locken, denen das Standardmodell zu gewöhnlich rüberkommt. Zu den besonderen Merkmalen der Ausstattungslinie zählen spezielle Stoßfänger, bis zu 20 Zoll große Räder und schwarz lackierte Karosseriezierteile. Das Zentralinstrument im Cockpit stellt zudem G-Kräfte und Turboladedruck dar. Für den Antrieb stehen zwei Diesel und Benziner mit 110 kW/150 PS bis 140 kW/190 PS Leistung zur Wahl, jeweils in Verbindung mit Allradantrieb.
Scout betont Gelände-Eigenschaften
Ebenfalls in Genf debütiert die besonders robust auftretende Variante Kodiaq Scout. Das Fahrzeug setzt sich unter anderem durch eine kernigere Optik vom Standard-Kodiaq ab. Neben silberfarbenen Elementen (Außenspiegel, Dachreling, Kühlergrill) sorgt ein Unterfahrschutz an Front und Heck für ein geländegängiges Erscheinungsbild. Darüber hinaus hebt sich der Scout mit getönten Fondscheiben und speziellen 19-Zoll-Rädern vom Normalmodell ab.
Zur Ausstattung gehören ein Schlechtwegepaket mit Motorschutz und Parkpiepsern vorn und hinten sowie ein Offroad-Assistent, der Änderungen der Dämpferabstimmung des Adaptiv-Fahrwerks per Knopfdruck erlaubt. Außerdem bietet der Scout eine Fahrprofilauswahl, die dem Fahrer die Wahl zwischen Normal-, Eco- oder Sport-Modus ermöglicht. Die unterschiedlichen Setups nehmen Einfluss auf Getriebe, Motor, Lenkung und Klimaanlage.
Für den Kodiaq Scout stehen vier Aggregate jeweils in Kombination mit Allrad zur Wahl. Neben zwei TSI-Benzinern mit 110 kW/150 PS und 132 kW/180 PS gibt es zwei Zweiliter-Dieselmotoren mit 110 KW/150 PS beziehungsweise 140 kW/190 PS.
Preise nennt Skoda Deutschland für beide Modellderivate noch nicht. Der normale Kodiaq kostet mit dem 150 PS starken 1.4 TSI mit Allradantrieb in der Ausstattung Ambition rund 31.000 Euro.Mit dem Sportline vergleichbar motorisierte und ausgestattete Standardmodelle gibt es ab 31.200 Euro. Auch zur Markteinführung nennt Skoda noch keine Details.
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