Smart „Wir wünschen uns natürlich, wieder einen Fortwo zu bringen“

Das Gespräch führte Yvonne Simon 9 min Lesedauer

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Als Joint Venture zwischen Mercedes-Benz und Geely vertreibt Smart jetzt SUVs statt Minis. Die Rückkehr eines Fortwo-Nachfolgers ist aber nicht ausgeschlossen, sagt CEO Wolfgang Ufer. Außerdem spricht er über den Übergang vom unechten zum echten Agenturmodell.

Wolfgang Ufer ist CEO von Smart Deutschland.(Bild:  Simon – »kfz-betrieb«)
Wolfgang Ufer ist CEO von Smart Deutschland.
(Bild: Simon – »kfz-betrieb«)

Redaktion: Smart hat sich neu aufgestellt, das neue Auto, der #1, ist deutlich größer und teurer als bisher. Sprechen Sie damit Ihre ursprüngliche Kundschaft noch an?

Wolfgang Ufer: Der Fortwo gehört zur DNA von Smart – als er vor 25 Jahren auf den Markt kam, war das ein Paukenschlag. Mit der Gründung des Joint Ventures zwischen Mercedes-Benz und Geely 2019 mussten wir uns allerdings die Frage stellen, wie wir uns aufstellen möchten und welche Produkte wir zum Start anbieten. Das Minisegment ist wirtschaftlich schwierig. Wir haben uns vor diesem Hintergrund im ersten Schritt für das Kompaktsegment entschieden, denn hier sehen wir Wachstum. Das heißt auch: Der #1 ist nicht der neue Fortwo. Auf keinen Fall. Er ist eines von mehreren Fahrzeugen, die auf den Markt kommen. Wir wünschen uns natürlich, wieder einen Fortwo zu bringen. Der Plan ist aber nicht final bestätigt. Aus der Fanbase des Fortwo gab es tatsächlich zu Beginn harte Kritik an unserer Neuaufstellung. Viele waren dann aber doch begeistert, als die das neue Fahrzeug gesehen haben, und haben es gekauft.