Gebrauchtwagen Award Platz 3 So hat Auto-Jochem sein Gebrauchtwagengeschäft in die Gewinnzone gebracht

Von Julia Mauritz 4 min Lesedauer

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Noch vor fünf Jahren war das Gebrauchtwagengeschäft des Illinger VW- und Ford-Autohauses hoch defizitär. Dank der richtigen strategischen Weichenstellung und akribischer Prozessarbeit hat sich das Blatt zum Positiven gewendet.

Das großzügige Gebrauchtwagen-Center ist verkehrsgünstig gelegen.(Bild:  Mauritz – »kfz-betrieb«)
Das großzügige Gebrauchtwagen-Center ist verkehrsgünstig gelegen.
(Bild: Mauritz – »kfz-betrieb«)

Manchmal braucht man ein Schockerlebnis, um einen Veränderungsprozess anzustoßen. Genau ein solches erlitt der Ford- und Volkswagen-Händler Auto-Jochem vor fünf Jahren. Die Dekra nahm das Gebrauchtwagengeschäft des Familienunternehmens mit Hauptsitz in Illingen unter die Lupe. Das Ergebnis brachte erhebliche Prozessschwächen an den Tag: Diese zogen sich vom Management über die Aufbereitung und die Werkstattplanung bis hin zur Kundenkommunikation. Die Standzeiten waren zu hoch, das Leadmanagement entpuppte sich genau wie die digitale Auffindbarkeit der Fahrzeuge als verbesserungswürdig. Auch die Daten- und Fotoqualität wurde für nur mittelprächtig befunden. Die beiden Geschäftsführer, Dominik und Frank Jochem, zogen daraufhin die Reißleine und stellten die Weichen im Gebrauchtwagengeschäft komplett neu.

Bereits im Januar 2018 legten sie los: Sie eröffneten ein separates Gebrauchtwagen-Center und führten an den Standorten in St. Ingbert, Illingen und St.Wendel separierte Gebrauchtwagenflächen ein. Vor allen aber schufen sie neue Strukturen. Im ersten Schritt lagerten sie das Gebrauchtwagengeschäft in ein eigenes Profitcenter aus und beriefen Tanja Herges zu Verkaufsleiterin.