Marktkonsolidierung So hat sich der Automobilhandel 2022 verändert

Von Dr. Martin Achter

Anbieter zum Thema

Eine Megafusion und auch sonst viele Übernahmen: Die Konzentration im deutschen Automobilhandel hat in diesem Jahr wieder Fahrt aufgenommen. Vor allem in den Netzen deutscher Herstellermarken hat sich viel getan.

Das steht 2023 an: Vier Händler von VW-Konzern-Marken wollen zu einem Handelsriesen fusionieren – die Best-Auto-Familie in Mühlheim am Main (im Bild) sowie die Autohäuser Marnet, Gelder und Sorg sowie Göthling und Kaufmann.(Bild:  Best-Auto-Familie)
Das steht 2023 an: Vier Händler von VW-Konzern-Marken wollen zu einem Handelsriesen fusionieren – die Best-Auto-Familie in Mühlheim am Main (im Bild) sowie die Autohäuser Marnet, Gelder und Sorg sowie Göthling und Kaufmann.
(Bild: Best-Auto-Familie)

Die Nachricht hat im Sommer branchenweit für Aufsehen gesorgt: Vier bislang unabhängige familiengeführte Handelsgruppen aus dem Feld der VW-Konzern-Marken kündigten ihre Fusion an – und bei Vollzug im kommenden Jahr sind sie aus dem Stand heraus einer der größten Autohändler Deutschlands (siehe auch Top-100-Liste am Ende des Beitrags). Bei den Unternehmen handelt es sich um die entlang des Mains regional benachbarten Autohäuser Marnet (Königstein im Taunus), Göthling und Kaufmann (Hofheim am Taunus), Best-Auto-Familie (Mühlheim am Main) und Gelder und Sorg (Haßfurt).

Die Weichenstellung zeigt: Die Marktkonsolidierung hat 2022 nach dem ruhigen Jahr 2021 wieder deutlich Fahrt aufgenommen. Diesen Trend bestätigen auch die Branchenbeobachter von ICDP. Und das Momentum des Konzentrationsprozesses könnte 2023 erhalten bleiben.