Gebäudetechnik So klimatisiert Deutschland

Von Jakob Schreiner 5 min Lesedauer

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Dass es auch hierzulande heißer wird, Energie viel Geld kostet und Viren über die Luft übertragen werden, steht außer Frage. Das stellt neue Anforderungen an die Klimatisierung von Arbeitsstätten. Haben die Kfz-Betriebe das auf dem Schirm?

Wie gehen Kfz-Betriebe überhaupt mit dem Thema Klimatisierung im Betrieb um? Das zeigen aktuelle Daten, die im Rahmen einer Sonderbefragung des Branchenindex (BIX).(Bild:  © cynoclub - stock.adobe.com)
Wie gehen Kfz-Betriebe überhaupt mit dem Thema Klimatisierung im Betrieb um? Das zeigen aktuelle Daten, die im Rahmen einer Sonderbefragung des Branchenindex (BIX).
(Bild: © cynoclub - stock.adobe.com)

Steigt die Lufttemperatur auf mindestens 30 Grad Celsius, sprechen Meteorologen von „heißen Tagen“. Die Anzahl solcher Tage hat sich laut dem Deutschen Wetterdienst über ganz Deutschland gemittelt seit den Fünfzigerjahren von etwa drei Tagen pro Jahr auf derzeit durchschnittlich neun Tage pro Jahr verdreifacht. 2021 gab es laut dem Umweltbundesamt sogar 17,3 Tage, an denen das Thermometer auf mindestens 30 Grad Celsius kletterte. Außerdem seien 2021 Frühling und Sommer signifikant wärmer gewesen und der Herbst und Winter deutlich milder. Die Behörde geht außerdem davon aus, dass hierzulande künftig mit einer steigenden Anzahl heißer Tage im Sommer und länger anhaltenden Hitzeperioden zu rechnen sei.

Und nicht zuletzt die deutlich gestiegenen Energiekosten rücken das Thema der Klimatisierung in den Fokus – und dadurch eben insbesondere das Kühlen von Räumen. Denn laut Martin Neubauer, Vertriebsleiter bei Wolf Anlagen-Technik für den Geschäftsbereich Heizung, Lüftung und Kühlung, sei das Kühlen etwa viermal so energieintensiv wie das Heizen.