E-Motor-Wechsel So leicht lässt sich ein Tesla-Motor wechseln

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 2 min Lesedauer

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Es war eine Deutschlandpremiere: »kfz-betrieb« war dabei, wie der erste von SEG Automotive wiederaufgearbeitete Tesla-Motor hierzulande eingebaut wurde. Tatort: Nik's Garage in Nürnberg, einer der Top-Tesla-Spezialisten im freien Markt.

Kfz-Unternehmer Niklas Persch hat sich auf die Marke Tesla spezialisiert. Fast der gesamte Umsatz seiner freien Werkstatt resultiert daraus.(Bild:  Rosenow – VCG)
Kfz-Unternehmer Niklas Persch hat sich auf die Marke Tesla spezialisiert. Fast der gesamte Umsatz seiner freien Werkstatt resultiert daraus.
(Bild: Rosenow – VCG)

Auch Elektromotoren haben kein ewiges Leben – erst recht, wenn bei der Konstruktion Fehler gemacht wurden. Ein solcher ist Tesla beim Model S unterlaufen: Bei höheren Fahrleistungen (ab 100.000 Kilometer) kann der Kühlwasserkanal im Rotor undicht werden und Kühlflüssigkeit austreten. Zuerst leiden darunter die Lager. Hat der Fahrer Glück, dann merkt er das am Geräuschbild – wenn nicht, dann kann der Motor irgendwann volllaufen, und es kommt zum Komplettausfall.

Bei Tesla sind neue oder regenerierte Motoren erhältlich, doch die kosten laut Niklas Persch, Tesla-Experte und Inhaber der freien Werkstatt Nik's Garage in Nürnberg, je nach Ausführung 4.500 bis 6.500 Euro. Teilerabatt für freie Werkstätten gibt es bei dem Autobauer übrigens nicht. Günstiger ist es, einen wiederaufgearbeiteten Motor einzubauen, wie ihn der Autozulieferer SEG Automotive aus Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem spanischen Wälzlagerspezialisten Fersa anbietet (siehe »kfz-betrieb« 39-40/2024).