Software So schürft AVP Autoland ihr Kundendatengold

Von Julia Mauritz

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Die Plattlinger Autohausgruppe setzt auf den IT-Spezialisten MHP, um ihre Kundendaten marken- und systemübergreifend in einer zentralen Datenbank zu bündeln. Die 360-Grad-Sicht auf die Kunden bietet ihr ganz neue Möglichkeiten.

Auf dem Dashboard lässt sich  auf einen Blick sehen, wie viele HU-Einladungsmailings über einen definierten Zeitraum versendet wurden,  wie viele Werkstattbesuche daraus resultiert sind und wie hoch die Abweichung vom Plan ist.(Bild:  © sodawhiskey - stock.adobe.com; MHP/AVP)
Auf dem Dashboard lässt sich auf einen Blick sehen, wie viele HU-Einladungsmailings über einen definierten Zeitraum versendet wurden, wie viele Werkstattbesuche daraus resultiert sind und wie hoch die Abweichung vom Plan ist.
(Bild: © sodawhiskey - stock.adobe.com; MHP/AVP)

Schon länger haderte Franz Hirtreiter jr., Geschäftsführer der Plattlinger VW-Konzern-Marken-Autohausgruppe AVP, mit einem im Autohandel typischen Problem: Kundendaten gibt es zwar in Hülle und Fülle, aber sie schlummern in einer Vielzahl von IT-Systemen, die nicht miteinander kommunizieren. „Die Interessenten und die Geburtstage unserer Kunden sind im elektronischen Verkäuferarbeitsplatz EVA erfasst, die Umsätze im DMS Cross, die E-Mail-Kommunikation läuft über Outlook, und die Listen mit den Leasingrückläufern sind in der Datenbank hinterlegt“, listet Franz Hirtreiter jr. einige Beispiele auf. Der Unternehmer ist überzeugt: Kundendaten sind die wichtigste Währung der Zukunft, und man muss als Händler deutlich mehr Nutzen daraus ziehen.