Social-Media-Monitoring: Alles unter Kontrolle?
In sozialen Onlinemedien aktiv zu sein, bedeutet mehr, als die Facebook-Seite des eigenen Autohauses zu pflegen und auf Nutzerkommentare zu reagieren. Wer den Kommunikationskanal effektiv nutzen will, muss eine ganze Menge im Blick behalten.
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Torben Hildt aus der Nähe von Frankfurt am Main teilt auf seinem Facebook-Profil immer wieder Inhalte zur neuen E-Klasse von Mercedes-Benz: Fotos, Videos oder Artikel von Automagazinen. Warum macht er das? Vielleicht, weil er von dem Fahrzeug begeistert ist und es sich privat oder als Dienstwagen anschaffen will. Für jeden Mercedes-Benz-Händler im regionalen Umfeld kann ein solcher Kontakt von großer Bedeutung sein, vielleicht auch aus vertrieblichen Gründen. Doch bekommt der Händler überhaupt etwas davon mit?
Würde er das Social Web in seinem regionalen Umfeld analysieren, dann vielleicht. Doch systematisches Social-Media-Monitoring ist bei mittelständischen Unternehmen wie Autohäusern nur schwach verbreitet, wie Markus Besch vom Social Media Institute (SMI), einem Zusammenschluss unabhängiger Onlinexperten im baden-württembergischen Nürtingen, sagt: „Viele Chancen gehen verloren, weil Autohäuser glauben, dass sie viel Geld für das Monitoring in die Hand nehmen müssen.“ Dabei gibt es auch kostenlose Tools, die eine Bandbreite an Analysemöglichkeiten bieten.
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