Elektromobilität ZDK begrüßt Bayern-Vorstoß für Autowende

Von Nick Luhmann 2 min Lesedauer

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Bayerns Ministerpräsident Marcus Söder will die Autobranche stärken und bringt dazu eine E-Förderung ins Spiel. Das trifft auf Zustimmung des ZDK.

Um Elektrofahrzeuge für die Verbraucher attraktiver zu machen, brauche es wieder eine Förderung, so sieht es Bayerns Ministerpräsident Marcus Söder.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Um Elektrofahrzeuge für die Verbraucher attraktiver zu machen, brauche es wieder eine Förderung, so sieht es Bayerns Ministerpräsident Marcus Söder.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Das Deutsche Kfz-Gewerbe (ZDK) lobt die Vorschläge von Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern, die Automobilkonjunktur und die stockende Elektromobilität anschieben zu wollen. In einem Maßnahmenpaket skizziert Söder Ansätze zur Ankurbelung der Nachfrage nach batterieelektrischen Fahrzeugen.

Förderung und Infrastruktur im Fokus

Zu den konkreten Vorschlägen Söders zählen unter anderem finanzielle Anreize in Form von Kaufprämien, eine Senkung der Ladestromkosten sowie eine bedarfsorientierte Erweiterung der Ladeinfrastruktur.

Diese Initiativen decken sich mit den Positionen des ZDK, so der ZDK. Sie seien erforderlich, um der gegenwärtigen Kaufzurückhaltung bei Elektrofahrzeugen zu begegnen. Ferner könnte die drohende Verhängung von Strafzahlungen infolge der Nichteinhaltung von CO2-Flottenzielen ab dem 1. Januar 2025 die E-Mobilität in Deutschland zusätzlich bremsen.

ZDK-Präsident Arne Joswig bekräftigt: „Wir begrüßen die Ideen von Herrn Söder sehr. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, können Verbraucherinnen und Verbraucher für Elektromobilität neu begeistert werden. Aus unserer Sicht setzt Herr Söder mit seinem Maßnahmenplan die richtigen Akzente.“

Die bayerische Staatsregierung spricht sich ebenso wie der ZDK mit seiner Forderung einer Mobilitätsprämie für die „#GenerationZukunft“ dafür aus, direkte monetäre Anreize für den Kauf von E-Fahrzeugen zu schaffen. Diese Vorschläge stehen jedoch in der Kritik anderer politischer Parteien: Sie meinen, dass solche Kaufprämien vor allem höheren Einkommensschichten zugutekämen und überwiegend ausländische Hersteller begünstigen würden.

Eine aktuelle Analyse des Fraunhofer ISI zur Wirksamkeit der Umweltprämie beleuchtet jedoch, so der ZDK, dass Kaufprämien nicht vorrangig internationalen Fahrzeugherstellern zugutekämen und auch nicht nur von wohlhabenden Käufern in Anspruch genommen würden. Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz in Auftrag gegebene Studie zeige, dass sowohl deutsche Hersteller profitieren als auch Käufer aus durchschnittlichen Einkommensschichten die Prämie als Anreiz zum E-Autokauf nutzen.

„Es geht darum, intelligente Förderstrategien für E-Autos aufzulegen. Wenn diese richtig ausgestaltet sind, können sie die Wirkung eines Konjunkturprogramms entfalten“, so Joswig abschließend.

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