Autohaus Heinrich Hier sagt man zum Kunden auch mal „Nein“

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 4 min Lesedauer

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Man kann nicht alle Dienstleistungen für alle Marken anbieten, sagt Geschäftsführer Andreas Prokein vom Autohaus Heinrich in Oberasbach. Mit seiner konsequenten und erfolgreichen Spezialisierungsstrategie belegt er den zweiten Platz beim Deutschen Werkstattpreis.

Seine Markenspezialisierung macht das Autohaus Heinrich an allen Kundenkontaktpunkten sichtbar. Trotzdem muss man nur ganz selten jemanden wegschicken.(Bild:  Rosenow – VCG)
Seine Markenspezialisierung macht das Autohaus Heinrich an allen Kundenkontaktpunkten sichtbar. Trotzdem muss man nur ganz selten jemanden wegschicken.
(Bild: Rosenow – VCG)

Ehemalige Markenbetriebe unter den freien Werkstätten erkennt man in der Regel auf den ersten Blick. Auch wenn mittlerweile der Service im Mittelpunkt des Geschäfts steht, kann man ja den Neuwagen-Schauraum nicht einfach wegreißen. Und so ist auch dem Autohaus Heinrich aus Oberasbach bei Nürnberg seine lange Geschichte als Markenpartner noch deutlich anzusehen.

Seit 1985 war das Unternehmen Mitsubishi-Händler, versuchte sich später noch mit anderen Marken – und hat dabei auch einige Tiefpunkte erlebt. Nach der Insolvenz 2015 wagte es 2016 den Neustart als freie Werkstatt. „Wir haben uns zu lange an die Hersteller gebunden“, sagt Andreas Prokein, Geschäftsführer des Autohauses Heinrich, heute. „Man kommt aber auch nicht so einfach aus einem Vertrag heraus. Händler sind wie moderne Sklaven.“