Ssangyong ist optimistisch für 2019

Autor Andreas Wehner

Die Diskussion um den Diesel schlägt sich bei Ssangyong in den Verkaufszahlen nieder, denn der Selbstzünder-Anteil war zuletzt sehr hoch. Deutschland-Geschäftsführer Ulrich Mehling rechnet für 2018 nicht mit Wachstum. Doch neue Motoren kommen.

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Ulrich Mehling, Geschäftsführer von Ssangyong Motors Deutschland, freut sich über den Erfolg des Rexton.
Ulrich Mehling, Geschäftsführer von Ssangyong Motors Deutschland, freut sich über den Erfolg des Rexton.
(Bild: Wehner)

Redaktion: Sie haben in Genf den neuen Musso vorgestellt. Was kommt mit dem Modell auf die Händler zu?

Ulrich Mehling: Der Musso ersetzt den Actyon Sports, ist aber etwas größer. Er basiert auf dem Rexton und hat wie dieser eine Leiterrahmenkonstruktion. Er wird zu einem späteren Zeitpunkt auch mit einer längeren Ladefläche auf den Markt kommen, sodass wir das Modell stärker nutzenorientiert positionieren können. Unsere Händler konnten das Fahrzeug schon in Augenschein nehmen und haben sehr positiv reagiert. Im Juni wird es eine Drive-Away-Veranstaltung geben, bei der unsere Partner ihre ersten Fahrzeuge kurz vor dem Marktstart in Empfang nehmen können.

Welche Erwartungen haben Sie an das Fahrzeug?

Wir wollen in diesem Jahr 200 Einheiten des Musso verkaufen. Das ist natürlich ein relativ geringer Prozentsatz im Vergleich zum Gesamtabsatz, aber Pick-ups sind eben Nischenmodelle. Und da sind wir schon verhältnismäßig gut unterwegs.