Ssangyong Korando: In eine neue Zeit

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Als Alternative zum Diesel bietet Ssangyong einen neu entwickelten 1,5-Liter-Turbobenziner an. Er holt 120 kW/163 PS und 280 Nm aus seinen vier Zylindern. Der Normverbrauch liegt je nach Antriebs- und Getriebekombination zwischen 6,8 und 8,3 Litern Super (158 – 190 g CO2/km). Der Benziner stand zur Testfahrt im Korando leider nicht zur Verfügung. Wir konnten den Motor jedoch im jüngst erneuerten Tivoli testen, wo er einen spritzigen und ausgewogenen Eindruck machte. Allerdings ist der Tivoli auch 160 Kilo leichter als der Korando.

Was die technische Ausstattung angeht, hat Ssanygong im Korando deutlich aufgerüstet. Nicht nur, dass es in den höheren Ausstattungsvarianten ein 10,25 Zoll großes, konfigurierbares Digitalcockpit gibt. Auch das Navi- und Infotainment-System mit einem bis zu 9,2 Zoll großen Touchscreen gefällt – eine Smartphoneanbindung ist inzwischen selbstverständlich. Die Sitze sind nicht nur beheizbar, sondern kommen auf Wunsch auch mit Lüftung.

Viele neue Assistenzsysteme

Einen Haufen Assistenten für Komfort und Sicherheit gibt es auch: Schon in der Basisausstattung bietet der Korando serienmäßig neben einem Notbremssystem und einem Frontkollisionswarner unter anderem einen Tempomaten, eine Verkehrszeichenerkennung, einen Spurhalteassistenten, eine Müdigkeitserkennung und einen Fernlichtassistenten. Eine Einparkhilfe ist optional ebenso verfügbar wie ein Totwinkelwarner, ein Spurwechsel-Assistent und Querverkehrswarner. Wer das Automatikgetriebe bestellt, erhält zudem die adaptive Geschwindigkeitsregelung, die das Fahrzeug automatisch in der Spur und auf Abstand zum Vordermann hält. Das funktioniert im Großen und Ganzen gut, allerdings wirken die Lenkeingriffe manchmal etwas unharmonisch. Das können andere Hersteller besser.

Die Preisliste des Korando beginnt bei 22.990 Euro für den Benziner in der Ausstattung „Crystal“. Das sind zwar 3.000 Euro mehr als der Vorgänger in der Basis kostete. Allerdings macht Ssangyong das im neuen Korando durch die Ausstattung locker wieder wett. Der Diesel startet bei 25.990 Euro. Für die höchste der fünf Ausstattungslinien, die „Sapphire“ heißt, müssen Kunden mindestens 33.990 Euro beim Händler lassen.

Für 2.200 Euro ist ein Automatikgetriebe erhältlich. Wer Allradantrieb möchte, muss dafür 2.000 Euro extra bezahlen. Wie bei Ssangyong üblich, sind die Getriebe- und Antriebsvarianten frei miteinander kombinierbar – mit Ausnahme des Basismodells, das nur mit Schaltgetriebe und Frontantrieb bestellbar ist.

Zum Marktstart schenkt Ssangyong allen Kunden die nächsthöhere Austattungsvariante – die Aktion gilt bis Ende des Jahres.

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