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Derzeit ist der Korando nur mit einem Zwei-Liter-Common-Rail-Diesel erhältlich, der 129 kW/175 PS leistet und 6,1 Liter pro 100 Kilometer verbraucht. Er wurde in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Motorenspezialisten AVL entwickelt.
Anfang 2012 soll es das SUV zudem mit einem 150 PS starken Benziner als Einstiegsmodell geben. „Zum Preis können wir noch nichts Konkretes sagen, wir hoffen allerdings, dass wir mit dem Benziner unter 20.000 Euro kommen werden – ohne Abstriche bei der Ausstattung zu machen“, sagte Matthias Sileghem, Geschäftsführer der Importeursdachgesellschaft Ssangyong Motors Middle Europe. Er rechnet damit, dass sich künftig etwa 20 Prozent der Kunden für den Benziner entscheiden werden. Auch ein schwächerer Diesel soll die Motorenpalette 2012 noch ergänzen.
Der 175-PS-Diesel jedenfalls treibt den Korando flott und kraftvoll nach vorne, wenn er denn einmal das deutlich spürbare Turboloch überwunden hat. Die erhöhte Sitzposition dürfte vor allem älteren Fahrern gefallen und sorgt für eine gute Übersicht im Stadtverkehr. Allerdings nur nach vorn. Aufgrund der nach unten gezogenen Dachlinie lässt die Sicht nach hinten ein bisschen zu wünschen übrig.
Platz ist auf allen Sitzen genug. Auch auf der Rückbank reicht die Kopffreiheit aus. Das Kofferraumvolumen erreicht laut Liste ordentliche 486 Liter. Klappt man die Rücksitzbank um, erhält man eine ebene Ladefläche – und 1.312 Liter Platz.
Ein gewichtiges Argument für die Kunden ist die fünfjährige Werksgarantie, die Ssangyong dem Fahrzeug mit auf dem Weg gibt. Sie gilt bis zu einer Laufleistung von 100.000 Kilometern.
SUV unterhalb des Korando angekündigt
Neben dem Korando vertreibt Ssangyong derzeit den etwas größeren Rexton sowie den optisch gewöhnungsbedürftigen Van Rodius. Anfang 2012 wollen die Koreaner einen Nachfolger für den in Deutschland nicht mehr erhältlichen Pick-up Actyon Sports bringen. Ende 2012 folgt ein D-Segment SUV und für 2013 ist ein weiteres Modell unterhalb des Korando geplant.
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