Ssangyong Korando: Koreanischer Underdog

Autor / Redakteur: Andreas Wehner / Andreas Wehner

Mit dem Kompakt-SUV hat die in Deutschland seit Kurzem wieder erhältliche Marke Ssangyong ein konkurrenzfähiges Fahrzeug vorgestellt, um im Revier von Hyundai ix35 oder Kia Sportage zu wildern.

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Mit dem Korando will sich Ssangyong auf dem deutschen Markt neu etablieren. Etwa 80 Prozent der Verkäufe soll dieser europäisierte Koreaner in diesem Jahr schaffen.
Mit dem Korando will sich Ssangyong auf dem deutschen Markt neu etablieren. Etwa 80 Prozent der Verkäufe soll dieser europäisierte Koreaner in diesem Jahr schaffen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Ssangyong? Das sind doch die mit dem seltsamen Design. Stimmt. Zumindest bis der Korando auf den Markt kam. Mit dem neuen Kompakt-SUV könnte die koreanische Marke, die inzwischen zum indischen Konzern Mahindra & Mahindra gehört, viel eher den Geschmack der europäischen Kunden treffen. Die Optik des Korando stammt bereits aus Europa: Für die Gestaltung des SUV war Giorgetto Giugiaros Designschmiede Italdesign verantwortlich, die inzwischen mehrheitlich dem VW-Konzern gehört.

Der Importeur möchte in diesem Jahr in Deutschland von den drei lieferbaren Modellen insgesamt 1.000 Fahrzeuge verkaufen. „80 Prozent davon werden nach unserer derzeitigen Planung auf den Korando entfallen“, sagte der Geschäftsführer von Ssangyong Motors Deutschland, Ulrich Mehling, bei der Präsentation des Fahrzeugs.

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Der Einstiegspreis des Korando liegt bei 22.990 Euro. In der Ausstattungsvariante „Crystal“ gibt es unter anderem 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, sechs Airbags, einen Berganfahrassistenten, elektrische Fensterheber vorn und hinten, eine Klimaanlage, ein Tempomat sowie eine Audioanlage inklusive Bluetooth-Schnittstelle.

Für 24.490 Euro können Kunden die Variante „Quartz“ bestellen und erhalten zusätzlich unter anderem eine Sitzheizung vorn, Lederlenkrad und -schaltknauf, eine Einparkhilfe hinten sowie eine Klimaautomatik. Außerdem rollt der Korando in dieser Ausstattung auf 17-Zoll-Rädern.

Wer auf noch größerem Fuß unterwegs sein will, erhält in der Ausstattung „Sapphire“ neben 18-Zoll-Felgen noch Ledersitze, die auch hinten beheizbar sind, elektrisch anklappbare Außenspiegel und abgedunkelte Scheiben. Die Top-Version kostet inklusive Allradantrieb 27.990 Euro.

50 Prozent der Verkäufe mit Automatik

Für 2.000 Euro Aufpreis bietet Ssangyong ab der mittleren Ausstattungsvariante einen Allradantrieb an. Und statt des serienmäßigen manuellen Sechs-Gang-Getriebes können die Ssangyong-Händler ihren Kunden ab Juli für 1.500 Euro Aufpreis eine sechsstufige Automatik anbieten – auch in der 2WD-Variante.

„Die Kombination aus Zweiradantrieb und Automatik ist in diesem Fahrzeugsegment ungewöhnlich“, erklärt Mehling. Daher hofft Ssangyong, vor allem mit dieser Variante bei den Kunden punkten zu können. „Der Automatikanteil wird nach unserer Einschätzung über 50 Prozent liegen“, so der Geschäftsführer.

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