Reifendruckkontrollsysteme
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Bei Pkw ein alter Hut, setzen sich Reifendruckkontrollsysteme auch bei Nfz und Trailern immer stärker durch – dem Gesetzgeber sei Dank. Hingegen sind die Nutzis in Sachen RFID-Chips bereits deutlich weiter.
Vor 16 Jahren bescherte uns die um unser aller Sicherheit sowie unsere Umwelt besorgte Europäische Union die Verordnung Nr. 661/2009. Sie brachte uns bzw. unseren Fahrzeugen ein sogenanntes Reifendruckkontrollsystem, kurz RDKS bzw. „TPMS“ (Tire Pressure Monitoring System). Allen Fahrzeugen? Nein, nicht allen, nur Pkw und leichten Transportern (Klasse N1 und M1). Diese mussten ab 1.11.2012 (neu homologiert) bzw. 1.11.2014 (neu zugelassen) mit einem solchen System ausgerüstet sein. Wie ein kleines, gallisches Dorf wehrte sich die mächtige Nutzfahrzeug- bzw. Transporteurs-Lobby lange Zeit erfolgreich gegen eine analoge Einführung.
Dabei sind es gerade die großen Nutzfahrzeuge, bei denen der Aspekt Sicherheit zum Tragen kommt. Schließlich führen Reifenschäden und -platzer aufgrund von Druckverlusten bzw. Überhitzungen regelmäßig zu Verkehrsbehinderungen und teilweise schweren Unfällen. Und auch das Thema Spritsparen fällt bei der schweren Klasse im wahrsten Sinne des Wortes ins Gewicht. Endlich und mit zehn Jahren Verspätung führte die Europäische Union zum 1.7.2022 bzw. 1.7.2024 eine RDKS-Pflicht auch bei Bussen, Nutzfahrzeugen und Anhängern ein.
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