Stellantis Nächste China-Kooperation für europäische E-Autos

Von Jens Rehberg 2 min Lesedauer

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Das Europa-Geschäft von Stellantis muss dringend neu ausgerichtet werden. Im Vorfeld der mit Spannung erwarteten Strategie-Präsentation des Herstellers in den USA kommuniziert Stellantis eine weitere Maßnahme, um das hiesige Produktionsnetzwerk abzustützen.

Luxuriöser chinesischer Elektro-Van Voyah Dream(Bild:  Dongfeng)
Luxuriöser chinesischer Elektro-Van Voyah Dream
(Bild: Dongfeng)

Stellantis verstärkt seine Zusammenarbeit mit dem chinesischen Autokonzern Dongfeng und will künftig deren Elektrofahrzeuge in Europa fertigen. Wie der US-Italienisch-französische Hersteller am Mittwoch bekannt gab, wird Stellantis knapper Mehrheitseigner an einer entsprechenden Gesellschaft, die zunächst die Produktion und den Vertrieb von Premium-E-Autos der Dongfeng-Marke Voyah steuern soll. In Bezug auf die Fertigung konzentrieren sich die Überlegungen der Hersteller derzeit auf das Stellantis-Werk im französischen Rennes.

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Stellantis bemüht sich gerade, die Auslastung seiner europäischen Werke zu verbessern. Mit Leapmotor betreibt Stellantis bereits seit Längerem ein Joint-Venture zum Bau und Verkauf von Modellen des chinesischen Herstellers außerhalb der Volksrepublik. So soll das SUV Leapmotor B10 ab dem dritten Quartal 2026 im spanischen Stellantis-Werk in Saragossa gefertigt werden. Dort entsteht eine eigene Produktionslinie für den B10, die laut früheren Presseberichten eine jährliche Kapazität zwischen 150.000 und 200.000 Einheiten leisten kann. Die Produktion eines darauf basierenden neuen Opel-Modells ist demnach für 2028 geplant – mit einem anvisierten Jahresvolumen von 50.000 Fahrzeugen.

Erst in der vergangenen Woche hatten die beiden Konzerne vereinbart, dass Dongfeng künftig ⁠Autos der Marken Jeep und Peugeot in China bauen wird. Citroën arbeitet bereits seit 1992 mit dem in Wuhan ansässigen chinesischen Hersteller zusammen. Seit dem Einstieg von Peugeot betreibt die Dongfeng Peugeot Citroën Automobile Co. die entsprechenden Aktivitäten in der Volksrepublik.

Am Donnerstag will Stellantis-Chef Antonio Filosa Investoren und Partnern in Detroit seine künftige Strategie erläutern.

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