Stabwechsel bei der Kfz-Innung Baden-Baden
Obermeister Heinrich Fallert ist nach 18 Jahren im Amt in den Verbandsruhestand gegangen. Künftig führt Dieter Burkart die Kfz-Innung Baden-Baden.

Die Kfz-Innung Baden-Baden hat einen neuen Obermeister: Auf ihrer Jahresversammlung wählten die Mitglieder Dieter Burkart an ihre Spitze. Er folgt auf Heinrich Fallert, der nach 18 Jahren im Amt nicht mehr antrat.
Fallert verabschiedete sich nach seinem langjährigen Engagement für die Innung in den „Verbandsruhestand“. Insgesamt engagierte er sich in verschiedenen Funktionen drei Jahrzehnte für die Verbandsorganisation. Das honorierten die Kfz-Innung und der Landesverband Baden-Württemberg: Die Innung ernannte Fallert zum Ehrenobermeister, und aus den Händen von Landesverbandspräsident Harry Brambach bekam Fallert die Ehrennadel des Landesverbandes in Gold.

Fallerts Nachfolger Burkart, der bislang stellvertretender Obermeister war, machte weder Versprechungen, noch baute er Luftschlösser, wie es in der Politik nach einer Wahl oft üblich ist. Mit seinem Einsatz will er die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortsetzen. „Ich werde es nicht jedem Recht machen können“, stellte Burkart klar. Aber er werde immer zum Wohl der Mitglieder arbeiten.
Aufgaben gibt es für Burkart und sein Team genug – langfristig, aber auch kurz- und mittelfristig. So steht beispielsweise die Onlinereservierung bei der Zulassungsstelle unmittelbar vor der Einführung. Als vor einigen Jahren die Zulassungsstelle geschlossen werden sollte, hatte sich die Innung vehement dagegen gewehrt und „Rabatz gemacht“.
Auch bei der Nachwuchsförderung kann Burkart auf die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers aufbauen. Die 156 Mitgliedsbetriebe der Kfz-Innung Baden-Baden, Bühl, Rastatt bilden 270 Jugendliche verteilt über alle Lehrjahre aus. Als Schulträger unterstützt die Kommune das Engagement. Ein immer wiederkehrendes Thema in den Gesprächen zwischen Handwerk und Schule ist die Ausbildungsreife der Schulabgänger.
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