Stabwechsel bei der Kfz-Innung Niederbayern

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Wechsel in der Geschäftsführung der Kfz-Innung Niederbayern. Winfried Bayer geht nach 41 Jahren in den Ruhestand. Wie kein Zweiter hat er die Entwicklung der Innung geprägt.

Der Löwe: Klaus Dieter Breitschwert (li.), Präsident des Kfz-Gewerbes Bayern, überreicht Winfried Bayer zum Abschied einen bayerischen Löwen.
Der Löwe: Klaus Dieter Breitschwert (li.), Präsident des Kfz-Gewerbes Bayern, überreicht Winfried Bayer zum Abschied einen bayerischen Löwen.
(Foto: Zietz)

Häufig wird der Begriff vom „Ende einer Ära“ überstrapaziert, doch in diesem Fall trifft er wirklich zu: Winfried Bayer war 41 Jahre Geschäftsführer der Kfz-Innung Niederbayern, nun hat er sich in den Ruhestand verabschiedet. In dieser Zeit baute er die Innung zu einem modernen Dienstleistungsbetrieb um und prägte deren Entwicklung entscheidend. „Ehrgeizig, motiviert, engagiert und vor allem zuverlässig“, beschrieb Obermeister Michael Krammer den scheidenden Geschäftsführer. „Diese Attribute hast du dir in der langjährigen Amtszeit reichlich erarbeitet.“

Bayer begann 1973 seine Tätigkeit als Geschäftsführer der Kfz-Innung Niederbayern in Landshut und hat im Laufe der Zeit viele Meilensteine gesetzt. Im Mai 1993 konnten die Räumlichkeiten in der neu erbauten heutigen Geschäftsstelle in Dingolfing bezogen werden. Das Projekt „Neubau einer Schulungswerkstatt“ konnte 1998 realisiert werden. In den darauf folgenden Jahren erlangte die Kfz-Innung deshalb viel Anerkennung. 1999 erhielt die Kfz-Innung die Anerkennung als Schulungsstätte zur Durchführung der Prüfungslehrgänge für Abgasuntersuchungen nach § 47b StVZO. 2002 folgte die Anerkennung zur Durchführung von Schulungen für Fachkräfte die Sicherheitsprüfungen (SP) nach § 29 i.V.m. Anlage VIII StVZO.

Generationenwechsel: (v.li.) Obermeister Michael Krammer, der scheidende Geschäftsführer Winfried Bayer und sein Nachfolger Josef Huber.
Generationenwechsel: (v.li.) Obermeister Michael Krammer, der scheidende Geschäftsführer Winfried Bayer und sein Nachfolger Josef Huber.
(Foto: Zietz)
Zur Anerkennung als AUK-Schulungsstätte 2006 kam ein Jahr später die Übertragung der Überprüfung der Prüfstützpunkte (PSP) hinzu. 2009 folgte letztendlich die Anerkennung als Bildungszentrum zur Durchführung von Prüfungslehrgängen für Gassystemeinbau (GSP) und Gasanlagenprüfung (GAP). Dies ist nur ein Ausschnitt von all den positiven Veränderungen, die Winfried Bayer vorangetrieben und tatkräftig unterstützt hat. Im Laufe der Zeit baute er die Mitgliederzahl von 450 auf 820 Kfz-Betriebe aus.

„Wir dürfen uns glücklich schätzen, dass Winfried Bayer seine enorme Leistungsfähigkeit über einen so langen Zeitraum in das Kfz-Gewerbe eingebracht hat“, sagte Klaus Dieter Breitschwert, Präsident und Landesinnungsmeister. Er zeichnete Bayer mit der silbernen ZDK-Ehrennadel aus. Neben der entsprechenden Urkunde überreichte Breitschwert auch den bayerischen Löwen aus Porzellan mit dem weiß-blauen Wappen.

Anfang des Jahres hat sich der Generationenwechsel in der Kfz-Innung Niederbayern nun vollzogen: Josef Huber trat die Nachfolge von Winfried Bayer an und übernahm die Geschäftsführung der Innung.

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