Zubehörräder Stahlräder können auch cool sein

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 2 min Lesedauer

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Leichtmetallräder sind, wie der Name sagt, leicht und sehen schön aus – so der fest verwurzelte Glaube. Doch was, wenn beide Argumente auch für Stahlräder gelten? Dann ergibt sich ein neuer Zubehörmarkt.

Designräder aus Stahl sind eine echte Alternative zu den „Alus“(Bild:  Rosenow-VCG)
Designräder aus Stahl sind eine echte Alternative zu den „Alus“
(Bild: Rosenow-VCG)

Der Wechsel auf vermeintlich schönere Nachrüsträder – natürlich aus einer Aluminiumlegierung – ist die verbreitetste Tuningmethode und wird auch durch die Autohersteller und ihr umfangreiches Zubehörangebot kräftig angeheizt. Den allermeisten Kunden dürfte das attraktivere Aussehen als Erfolg dieser Maßnahme auch ausreichen. Eine kleine Minderheit strebt aber auch eine Reduzierung der ungefederten und rotierenden Masse an.

Alufelgen sind also cool und technisch hochwertiger – die klassische Stahlfelge eine Billiglösung für Einsteigermodelle oder Kleinwagen, so das gängige Vorurteil. Doch das wird dem Stahl als Konstruktionswerkstoff nicht gerecht. Denn er ist robuster gegenüber Beschädigungen als Aluminium, lässt sich viel nachhaltiger herstellen – und ist bei richtiger Konstruktion auf keinen Fall schwerer als ein preiswertes Aluminium-Gussrad (Schmiede- oder Hohlkammerfelgen einmal ausgenommen).