Starke Unterstützung für Sikkens-Partner

Redakteur: Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Der Schweizer Akzo-Nobel-Geschäftsführer stellt das Konzept „Rental Painter“ vor, bei dem Sikkens-Lackierer als Springer bei den Partnerbetrieben eingesetzt werden.

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Enzo Santarsiero, Geschäftsführer AkzoNobel Car Refinishes in der Schweiz, und Sikkens-Geschäftsführer Heinz Piskay haben anlässlich der Sikkens-Managementkonferenz das „Rental-Painter“-Konzept vorgestellt. Kern des Modells: Fällt in einem Partnerbetrieb ein Lackierer aus, gibt es „Ersatz auf Leihbasis“. Dies sei ein überaus erfolgreiches Projekt in der Schweiz, sagte Piskay.

Einmal im Jahr lädt der Stuttgarter Lackhersteller Sikkens seine Acoat-Selected-Partner zur Managementkonferenz ein. Ende Dezember trafen sich über 700 Partner des Lacklieferanten im Europapark Rust. Heinz Piskay betonte bei seiner Begrüßungsrede besonders das Thema Nachhaltigkeit beim Arbeiten in der Werkstatt: „Wir gehen davon aus, dass ein nachhaltig – also umweltschonend und energiesparend – hergestelltes und betriebenes Fahrzeug im Falle einer Beschädigung auch nachhaltiger Reparatursysteme und -methoden bedarf. Wer zukünftig als Premium-Anbieter wahrgenommen werden möchte, muss Nachhaltigkeit in seinem Produkt und in seiner Dienstleistung vorzeigen können.“

Reparaturkonzepte zur Neukundengewinnung

Danach zeigte Christine Stutz, Leiterin Sales Support, auf, dass die Reparaturkonzepte „Rapid Repair“ und „StickerFix“ nicht nur kleine Kratzer beseitigten oder überdeckten, sondern auch gut als Marketinginstrumente und damit zur Neukundengewinnung eingesetzt werden könnten. „Kümmern Sie sich mit Rapid Repair und StickerFix um die 17 Millionen frustrierten Autofahrer mit den Parkschäden, denn sie sind Ihre Kunden von morgen!“

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Nachhaltigkeit können die Betriebe aber auch durch klare Prozesse an den Tag legen. Armin Dürr, Leiter Technik AkzoNobel Coatings GmbH, betonte in seinem Vortrag die Bedeutung der Prozessabläufe in den Betrieben: „Es geht immer um flexibleres, schnelleres und wirtschaftlicheres Arbeiten.“ Große Schubkraft habe die UV-LED-Technik entwickelt, deren Vorteile Dürr schilderte. Egal, ob UV-LED-Trocknungssystem, Autoclear-UV oder der neue UV-Füller Autosurfacer-UV: „Mir ist nicht bange vor der Zukunft“, erklärte Dürr. „Egal, welche Objekte wir zukünftig in die Werkstatt bekommen: Wir werden sie gemeinsam lackieren!“

Um die Zukunft dreht sich auch das neue Partnerprogramm 2010, das Alice Nufer, Leiterin Marketing Services, vorstellte: „Heute den Erfolg von morgen planen – mit Acoat selected! – bedeutet für Sie ein ausgewogenes Angebot, dass Sie und Ihre Mitarbeiter in unterschiedlichen Bereichen Ihres Betriebes begleitet und unterstützt.“ Und Betriebsberater Martin von Poschinger fokussierte in seinem Vortrag die außerordentliche Bedeutung der persönlichen Beziehung zwischen Mitarbeiter und Kunde: „Nur wer Begeisterung beim Kunden auslöst, kann mit einer Weiterempfehlung rechnen.“

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