Starparade im Opel-Autohaus
Opel-Partner Schinner in Weimar hatte mit Guido Karp einen der renommiertesten Konzertfotografen zu Gast. Er stellte seine großformatigen Starporträts im Showroom aus.
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Der Fotograf Guido Karp war mit seiner Ausstellung „Singvögel“ im Opel-Autohaus Schinner in Weimar zu Gast. Karp ist vor allem für seine Konzertfotos und Porträts von Popstars bekannt und selbst zum Star geworden. Nach eigenen Angaben hat er Coverfotos für mehr als 1.000 CDs geschossen, darunter einige der meistverkauften Alben der Musikgeschichte.
Warum stellt ein Fotograf, der Stars und Bands wie Take That, Robbie Williams oder AC/ DC vor der Linse hatte, in einem Autohaus aus? „Ich bin ein Fotograf, der die Menschen liebt. Von daher suche ich nach Locations, die zugänglich sind. Viele Menschen haben Berührungsängste mit Museen. Als Opel mir den Zugang zu seinen Häusern ermöglichte, habe ich ob der hervorragenden Flächen gerne zugegriffen.“
„Opel setzt aktuell alles daran, Vorurteile aufzubrechen. ‚Umparken im Kopf‘ heißt das Motto“, erklärt Geschäftsführer Mathias Schinner. „Als uns Opel ansprach, ob wir Herrn Karp unseren Showroom zur Verfügung stellen könnten, war ich sofort begeistert.“
Teilweise hat Guido Karp bis zu 250 Shows in einem Jahr fotografiert, fast mehr Zeit im Flugzeug als im Bett verbracht. Viele Künstler buchen ihn direkt für eine ganze Tournee. Mit den Backstreet Boys etwa war er sechs Jahre unterwegs. Bei so vielen Künstlern mit ihren kleinen Eigenheiten, Shows und Orten, die Karp gesehen und fotografiert hat, entstehen Geschichten, die nur das Leben schreiben kann.
Und so hat Karp zu jedem der ausgestellten Bilder eine persönliche Verbindung. Er sagt, er wolle keine Trophäen ausstellen à la „Seht her, wen ich schon fotografiert habe“. Für ihn seien seine Bilder vor allem eines: Geschichten. Und die teilt er mit den Besuchern von nah und fern und plaudert auch mal aus dem Nähkästchen. Wie er mit Robbie Williams immer als Erster in die Hotelzimmer gegangen sei, nachdem er ihm einmal die Starallüren durch einen einfachen sarkastischen Spruch ausgetrieben habe. Oder wie er bei einem Konzert mit den „sehr netten Jungs“ von AC/DC im wahrsten Sinne des Wortes in Flammen aufging, weil die Pyrotechniker nicht informiert waren. Er hing in einem Käfig unter der Bühnendecke, als die Spezialeffekte zündeten - und brannte, Gott sei dank, nur wenige Sekunden.
In zwei Jahren soll die Ausstellung „Singvögel“ insgesamt 100 Ausstellungstage absolvieren. Weimar ist Station Nummer einundsechzig. Weitere Termine auf guidokarp.com/events.
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