Cupra Raval Start ins Kleinwagensegment mit dezentralen Events

Von Andreas Grimm 3 min Lesedauer

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Cupra fährt in diesen Stunden in mehreren Städten mit dem Kleinwagen Raval vor. Die Marke unterstreicht mit einer dezentralen Weltpremiere ihre Eigenart und Individualität. Der Raval wird ab Sommer zu den Kunden rollen.

Cupra hat seinen neuen Elektro-Kleinwagen Raval enthüllt.(Bild:  Cupra)
Cupra hat seinen neuen Elektro-Kleinwagen Raval enthüllt.
(Bild: Cupra)

Die Lifestyle-Marke Cupra wagt mit dem Raval einen weiteren Schritt in Richtung Vollsortimenter und nimmt den ersten Elektro-Kleinwagen des VW-Konzerns auf der neuen Frontantriebs-Plattform MEB Entry ins Programm. Technisch ist der 4,05 Meter kurze Fünftürer mit spanischer Identität eng verwandt mit dem VW ID Polo und dem Skoda Epiq – sie bilden zusammen die „Urban Electric Car“-Familie des Konzerns. Der Raval geht in Deutschland zu Preisen ab 26.000 Euro „im Sommer“ an den Start.

Cupra selbst sieht in dem Modell die „radikale Interpretation eines urbanen Elektroautos für all die Menschen, die mehr von jeder Fahrt erwarten“. Und weil Cupra im Selbstbild eben ein wenig anders ist als andere Marken, findet die Weltpremiere auch nicht an einem zentralen Ort statt, sondern dezentral in zwölf Städten, darunter Barcelona, Madrid, Paris, Berlin, Manchester und Mailand. Cupra verbindet dabei die automobile Präsentation mit Auftritten von Künstlern aus der lokalen Kultur- und Musikszene. Zusätzliche Events finden in den Cupra City Garages in München, Wien, Lissabon und Rotterdam statt.

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Cupra inszeniert den Raval als „Auto für progressive Menschen, die Abenteuer und Nervenkitzel suchen“. Diesen Anspruch unterstreichen ein individuell anpassbarer Innenraum inklusive der Beleuchtung, ein besonderes Sound-Erlebnis durch das Zwölf-Lautsprecher-Soundsystem von Sennheiser und umfassende Konnektivität. Auffällige Details unterstreichen den Charakter in der äußeren Anmutung – von den Matrix-LED-Scheinwerfern über die bündig eingelassenen, beleuchteten Türgriffe bis hin zum beleuchteten Cupra-Logo an Front und Heck.

Individualität und Fahrgefühl

Das Cockpit ist fahrerzentriert und mit einem 13-Zoll-Touchscreen für das vernetzte Infotainmentsystem eingerichtet. Es gibt noch einige physische Tasten, die sich vor allem auf und ums Lenkrad gruppieren. Dazu gehört auch ein Lenkstockhebel für die Automatikschaltung. Der kompakte Raval ist 4.046 mm lang, 1.784 mm breit und 1.518 mm hoch – bei einem Radstand von 2.600 mm.

Natürlich bietet Cupra zahlreiche Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung des Exterieurs, angefangen bei den Leichtmetallfelgen. Die Käufer können aus bis zu acht Designs wählen: eine 17-Zoll-, zwei 18-Zoll- und bis zu fünf 19-Zoll-Optionen. Dazu kommen sieben mögliche Außenfarben, darunter exklusive matte und changierende Optionen.

Im Angebot ist der Raval in vier Leistungsstufen und zwei Akkuformate. Die Einsteigervariante ist mit einem E-Motor mit 85 kW/116 PS mit einem 37-kWh-Akku für rund 300 Kilometer Reichweite ausgestattet. Laden lässt sich der Akku mit 11 oder 50 kW. Der Raval Plus leistet bei gleichem Akkuformat 99 kW/135 PS und kann mit bis zu 88 kW nachladen. Die Version Endurance kommt auf 155 kW/211 PS und 52 kWh, maximal 444 Kilometer Reichweite und kann maximal 105 kW DC-Strom nutzen. Die Topversion ist der Raval VZ, der 166 kW/226 PS leistet. Die ebenfalls 52 kWh große Batterie soll für rund 380 Kilometer Reichweite reichen.

Zum Start die teuren Varianten

Den Cupra Raval wird es zum Start aber ausschließlich in drei „exklusiven Launch-Editions“ geben – mit großer Batterie, mindestens 211 PS und bis zu 450 Kilometern Reichweite. Als Preis nannte eine Sprecherin von Cupra Seat Deutschland auf Nachfrage der „dpa“ mindestens 37.250 Euro. Ab Mitte des Jahres soll dann auch die Einstiegsversion für rund 26.000 Euro folgen.

Mit dem Blick auf die rebellische Individualität will Cupra das Preisplus übertünchen, denn das Schwestermodell VW ID.Polo wird wohl 1.000 Euro günstiger. Daneben kommen auch die beiden kleinen SUVs VW ID.Cross und Skoda Epiq in den Verkauf. Aber immerhin hat der Konzern der „Challenger Brand“ Cupra den Vortritt gelassen: Denn gebaut werden alle vier Autos in Spanien, die Entwicklung lief unter Federführung von Cupra und dessen Schwestermarke Seat. Der Skoda Epiq hat seine Premiere am 19. Mai.

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