Graf Hardenberg Start mit der Marke MG in Singen

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Der Mehrmarkenhändler wächst derzeit auf verschiedene Arten. im letzten Quartal kam mit MG ein weiteres Fabrikat hinzu – das dritte im laufenden Jahr. Zum Verkaufsstart hatte Graf Hardenberg ein besonderes Ausstellungsstück.

In den Showroom von Graf Hardenberg in Singen zieht die Marke MG ein.(Bild:  Graf Hardenberg)
In den Showroom von Graf Hardenberg in Singen zieht die Marke MG ein.
(Bild: Graf Hardenberg)

Die Graf-Hardenberg-Gruppe hat ihr Markenportfolio um eine dritte Marke in diesem Jahr erweitert. Seit einigen Wochen ist der Mehrmarkenhändler, der historisch eng mit dem Volkswagenkonzern verbunden ist, auch Vertriebspartner für MG. Zunächst wird das chinesische Fabrikat nur in einem Autohaus – in Singen – vertrieben. Perspektivisch dürften allerdings weitere Standorte hinzukommen.

„Es sollen mehr Standorte werden“, sagte Geschäftsführer Volker Brecht im Gespräch mit »kfz-betrieb«. Konkrete Pläne gibt es allerdings noch nicht. Zunächst muss das Geschäft in Singen anlaufen, bevor die Ergebnisse analysiert werden. Denn die Gruppe nimmt nicht einfach ein Fabrikat hinzu, vielmehr muss die Partnerschaft betriebswirtschaftlich sinnvoll sein, muss das Marktgebiet passen und sollte idealerweise eine Immobilie bereits bestehen, um durch die Hinzunahme eines weiteren Fabrikats die Strukturkosten zu senken.

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Der Standort Singen ist seit 1998, im Zuge der Fusion mit der Autohaus-Gohm-Gruppe, ein Standort von Graf Hardenberg. Der Schauraum ist insgesamt rund 900 Quadratmeter groß. Bislang waren im Schauraum nur VW-Modelle zu sehen, jetzt stehen auf 200 Quadratmetern die chinesischen Modelle. Insgesamt arbeiten am Standort 86 Mitarbeiter, davon sind zwei exklusive MG-Verkäufer, die das Unternehmen von extern rekrutiert hat.

Zum Start konnte Graf Hardenberg die Besucher mit einem optischen Highlight überraschen, dem ersten in Deutschland im Handel ausgestellten Roadster MG Cyberster. Das Elektromodell sorgt mit seinen Flügeltüren für Aufmerksamkeit. Im Fokus des Marketings und der Verkaufsgespräche steht laut dem zuständigen Geschäftsführer Sebastian Sauerbrunn zudem der elektrische MG 4, nicht zuletzt wegen der Leasingrate von 169 Euro.

Auch Hyundai und Genesis sind neu

Bereits zum Jahresstart wurde Graf Hardenberg Teil der Hyundai-Welt in Deutschland. Die Gruppe hatte in Landau/Pfalz den insolventen Händler S&K Automobile übernommen, der auch Seat/Cupra-Partner ist. Im Mai war dann in Karlsruhe das Genesis-Studio gestartet. Die Vertriebspartnerschaft mit der Edelmarke von Hyundai war allerdings bereits 2023 verkündet worden.

Die Graf-Hardenberg-Gruppe gehört zu den größten Autohändlern in Deutschland und ist vor allem im deutschen Südwesten aktiv (Baden und Bodensee). Mit über 1.800 Beschäftigten betreibt der Händler derzeit 37 Betriebe an 18 Standorten. Vertreten werden die Marken Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, Skoda, Seat, Cupra, Porsche, Ford, Hyundai, Genesis und MG, dazu kommen die Zweiradmarken Harley-Davidson, Aprilia, Vespa und Piaggio. Der Umsatz der Gruppe wird sich im laufenden Jahr geschätzt auf 850 Millionen Euro bei 28.500 verkauften Neu- und Gebrauchtwagen summieren.

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