Startschuss für Euro-DFT-Diagnosegerät

Autor / Redakteur: Timo Schulz / Christoph Baeuchle

Das Diagnose- und Programmierungswerkzeug Euro-DFT ist marktreif. Im Rahmen einer Initialveranstaltung stellt der ZDK das System in Würzburg vor, bevor der offizielle Vertrieb beginnt.

Das Euro-DFT steht vor dem Marktstart.
Das Euro-DFT steht vor dem Marktstart.
(Foto: Adis-Technolgy)

Nach einer erfolgreichen Testphase geht der ZDK mit dem System Euro-DFT an den Markt. Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung am 2. Juni präsentieren ZDK-Vizepräsident Wilhelm Hülsdonk, ZDK-Geschäftsführer Neofitos Arathymos und Dirk Marichal von Adis-Technology das neue Diagnose- und Programmierungswerkzeug in Würzburg. TAK-Geschäftsführer Rüdiger Semper informiert über das begleitende Schulungskonzept.

Um den Kfz-Betrieben den einfachen Zugang zu den Reparatur- und Wartungsinformationen zu ermöglichen, hat der ZDK in Kooperation mit der Adis-Technology das Euro-DFT als ein Diagnose- und Programmierungswerkzeug für Euro-5- und Euro-6-Kraftfahrzeuge entwickelt. Über einen Laptop lässt sich die Original-Software von aktuell zehn Pkw-Marken (Volkswagen-Konzern, Mercedes-Benz, Smart, BMW, Mini, Ford und Opel) zur Diagnose und Programmierung von Steuergeräten nutzen.

Das Werkzeug ermöglicht den Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen und bietet weitere Funktionen, zum Beispiel die Möglichkeit zu Eintragungen in das elektronische Wartungsheft. Das Euro-DFT deckt dabei sämtliche vorgeschriebene Standards in der Kommunikation mit dem Kraftfahrzeug ab. Um den Funktionsumfang zu erweitern und zu vervollständigen, kann optional eine gängige Mehrmarkendiagnose installiert werden.

Das Diagnose- und Programmierungswerkzeug Euro-DFT besteht aus einem PC-Endgerät (Business-Laptop) und einem Kommunikationsgerät (VCI); es kann ab dem 2. Juni 2016 erworben werden. Mitgliedsunternehmen der Kfz-Innungen erhalten einen Vorteilsrabatt. Den Vertrieb übernimmt Adis-Technology.

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