Stefan Hoy: „Die Kosten sind gering“

Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Stephan Richter / Stephan Richter

Für den Leiter der Nutzfahrzeugsparte bei Nissan kann die Ausgangslage für den Importeur gerade nicht besser sein: Euphorische Händler, viele Bewerber für neue Standorte, und produktseitig stehen einige Neuheiten an.

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„Ich gehe bei unseren Transporterhändlern von einer durchschnittlichen Rendite zwischen 1,2 und 1,3 Prozent aus.“
„Ich gehe bei unseren Transporterhändlern von einer durchschnittlichen Rendite zwischen 1,2 und 1,3 Prozent aus.“
(Foto: Richter)

Redaktion: Nissan verzeichnete von Januar bis Juli in Deutschland einen Zuwachs von 16,7 Prozent bei den leichten Nutzfahrzeugen. Wo soll es noch hingehen?

Stefan Hoy: Bis 2017 wollen wir europaweit 40 Prozent mehr Fahrzeuge verkaufen als jetzt. Um das zu erreichen, müssen wir weiter an unserer Bekanntheit arbeiten. Noch stehen wir nicht auf allen Einkaufslisten der Kunden – obwohl Nissan mit einer großen Produktpalette zu einem der global führenden Anbieter gehört.

Die allein aber nicht ausreicht.

Das stimmt. Daher professionalisieren wir seit zwei Jahren nach und nach unser Vertriebs- und Servicenetz. Im Moment zählen wir 68 Flotten-Kompetenz-Center – Standorte mit den höchsten Standards – sowie 23 Nutzfahrzeug-Kompetenz-Center. Für ein flächendeckendes Angebot wollen wir unser Netz bis 2016 auf circa 150 Betriebe ausdehnen.