Volkswagen Deutschland „Steigende Kosten bleiben die große Herausforderung“

Von Dr. Martin Achter 10 min Lesedauer

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Die Erträge der VW-Partner haben 2025 gelitten. VW-Deutschland-Chef Achim Schaible will die Kosten in den Betrieben um ein Fünftel senken. Ertragspotenziale sieht er künftig bei Gebrauchtwagen, im Service, bei Karosserie und Kalibrierung. Der Neuwagenhandel bleibt umkämpft.

Achim Schaible, Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung von Volkswagen Deutschland, sieht künftige Ertragspotenziale für Händler in verschiedenen Sparten. Hart umkämpft bleibt aus seiner Sicht allerdings das Neuwagengeschäft.(Bild:  Volkswagen AG)
Achim Schaible, Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung von Volkswagen Deutschland, sieht künftige Ertragspotenziale für Händler in verschiedenen Sparten. Hart umkämpft bleibt aus seiner Sicht allerdings das Neuwagengeschäft.
(Bild: Volkswagen AG)

Redaktion: Herr Schaible, Volkswagen Pkw schloss 2025 mit einem Plus von 4,5 Prozent mehr Neuzulassungen ab. In den ersten Monaten 2026 gingen die Zahlen jedoch um ein Zehntel zurück. Was war hier los?

Achim Schaible: In der Fachsprache nennt man das den Basiseffekt, oder einfach formuliert: Der Erfolg holt uns ein. Das Jahr 2025 war für Volkswagen Pkw in Deutschland sehr erfolgreich. Wir konnten unseren Marktanteil gegenüber 2024 um ein halbes Prozent steigern und erzielten mit 19,6 Prozent den höchsten Marktanteil seit 2016. Wir vergleichen unsere Entwicklung in diesem Jahr also mit einem Rekordjahr – und insbesondere zu Jahresbeginn mit starken Vorjahreswerten. Es ist nachvollziehbar, dass sich das Marktanteilsniveau auf diesem hohen Niveau nicht beliebig steigern lässt. Und zur Einordnung: Wir liegen 2026 nach den ersten Monaten mit einem Marktanteil von 19,4 Prozent zwar leicht hinter dem Vorjahresergebnis. Wir sind mit dem Jahresstart aber trotzdem sehr zufrieden, insbesondere mit dem Auftragseingang.