Fahrzeugfolierung Die Folienversteher

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Wie Bestandskunden gebunden, neue Kunden gewonnen und Zusatzgeschäfte realisiert werden können, zeigt das Mercedes-Benz-Autohaus Assenheimer + Mulfinger mit seinem Steinschlagschutzfolien-Angebot. »kfz-betrieb« war während einer Folierung vor Ort.

Das Abziehen der vom Plotter zugeschnittenen Folien für große Karosseriebauteile ist diffizil und bedarf Teamarbeit. Diese Folie ist für die Motorhaube bestimmt.(Bild:  Diehl – »kfz-betrieb«)
Das Abziehen der vom Plotter zugeschnittenen Folien für große Karosseriebauteile ist diffizil und bedarf Teamarbeit. Diese Folie ist für die Motorhaube bestimmt.
(Bild: Diehl – »kfz-betrieb«)

Folie und Folie ist nicht dasselbe. Unterschieden werden Design- und Funktionsfolien. Während mit einer Designfolie das Bild des Fahrzeugs verändert wird, konkret Farbton und/oder Glanzgrad, geht es bei einer Funktionsfolie um den Schutz der Oberfläche. In beiden Fällen ist jede Menge Know-how erforderlich, denn auch eine Funktionsfolie muss so auf das Fahrzeug aufgebracht werden, dass sie nicht bemerkt wird – zumindest nicht vom Kunden. Dieses Know-how haben sich Mitarbeiter des Heilbronner Mercedes-Benz-Autohauses Assenheimer + Mulfinger zu eigen gemacht und bieten ihren Kunden Steinschlagschutzfolierungen in drei unterschiedlichen Paketen an. Federführend hierbei ist Nico Jaufmann, Kundendienstleiter der Unternehmensstandorte Öhringen und Gaildorf. Er ist von Qualität und Wirkung der Folie überzeugt und sagt: „Alles, was nicht im Blechschaden endet, fängt die Folie ab.“

Beim Besuch der »kfz-betrieb«-Redaktion folierte Autohausmitarbeiter Edvin Sadikovic den Vorderwagen eines C-Klasse Cabriolets. Zunächst reinigte er das Fahrzeug, indem er es abdampfte und dann mit einem speziellen Reiniger von Hand und zuletzt mit Reinigungsknete bearbeitete. Dabei kommt es darauf an, auch Ecken und Kanten zu erreichen, damit beim späteren Folieren kein versteckter Schmutz zutage tritt.