Sparmaßnahme
Stellantis zieht beim Fiat 500 den (Verbrenner-)Stecker
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Die Kosten wären aus Konzernsicht überschaubar gewesen, aber Stellantis blieb hart: Während der Panda das von Brüssel geforderte Technik-Update bekommt, muss der 500er Mild-Hybrid weichen.
Seit sechszehneinhalb Jahren verkaufen die deutschen Fiat-Händler den Fiat 500. Der frühere Fiat-Chef Sergio Marchionne hatte – um die immense Konzernverschuldung abzubauen – kaum noch Geld in die Entwicklung neuer Modelle gesteckt. Im Kern sollte das Fiat-Pkw-Portfolio nur noch aus dem Panda und der Fiat-500-Familie bestehen, und so kam es auch. Darüber hinaus sorgten zunächst nur noch der Punto und später der von einem türkischen Auftragsfertiger zugelieferte Tipo für relevantes Volumen.
Während der Jeep-Renegade-Zwilling 500X nach Ansicht des Handels zu teuer war und der Tipo von der deutschen Kundschaft nie so richtig angenommen wurde, lief der 500er eigentlich immer konstant gut. Zumindest stückzahlenmäßig. Seit Jahren beschwert sich der Handel über immer weiter sinkende Bruttoerträge bei dem Retro-Modell. Nicht zuletzt durch Grauimporte kamen die 500er-Preise stark unter Druck – zudem wurden hochwertige Ausstattungen und stärkere Motoren gestrichen. Trotzdem ließ sich mit dem Topseller – vor allem mit den mehr als zwei Dutzend Sondermodellen – Geld verdienen.
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