Meyers Manx Sternmotor statt Käfer-Boxer

Von sp-x 1 min Lesedauer

Der in Flugzeugen häufig eingesetzte Sternmotor kann auch Autos antreiben. Doch auf ein entsprechendes Serienmodell wartete man bisher vergeblich. Bis jetzt.

Ein Buggy-Hintern, wie ihn wohl bislang kaum jemand gesehen haben dürfte: Mit dem offenen Sternmotor im Heck sorgt die Tarmac Touring Edition für große Augen. (Bild:  Meyers Manx)
Ein Buggy-Hintern, wie ihn wohl bislang kaum jemand gesehen haben dürfte: Mit dem offenen Sternmotor im Heck sorgt die Tarmac Touring Edition für große Augen.
(Bild: Meyers Manx)

Monterey. Sieht man von Prototypen wie der Messerschmitt P-511 ab, blieb dem im Flugzeugbau beliebten Sternmotor der Durchbruch in die Automobilszene verwehrt. Daran wird auch die für ihre Dünen-Buggys bekannte US-Firma Meyers Manx nichts ändern. Aber sie hat das limitierte Modell Tarmac Touring Edition vorgestellt, in dessen Heck ein echter Sternmotor den sonst üblichen VW-Boxer ersetzt und damit als besonderer Blickfang dient.

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Es handelt sich um einen flüssigkeitsgekühlten Zweiliter-Dreizylinder der australischen Firma Bespoke Engineering, der ursprünglich für den Einsatz in Sportflugzeugen entwickelt wurde. Meyers Manx nennt keine Leistungsdaten. Laut Bespoke soll das Radial Motion genannte Aggregat in der Standardversion rund 120 PS leisten, die sich auf bis zu 260 PS steigern lassen. Der extrem luftige und zudem sehr leichte Buggy gilt allerdings nicht als Performance-Auto, weshalb eine Motorleistung am unteren Ende der Skala wahrscheinlich erscheint. Kombiniert wird der Antrieb mit einem Viergang-Schaltgetriebe, das ein, Zitat, „sanftes und aufregendes Fahrerlebnis und leichtes Fahren bei Autobahngeschwindigkeiten“ bieten soll.

Ein hochentwickeltes Kühlsystem haben die Mayers-Macher diskret vor den Motor ins Heck ihres Buggys integriert. Es soll eine effektive Kühlung und optimale Motorleistung erlauben, ohne das elegante Erscheinungsbild des Fahrzeugs zu beeinträchtigen.

Nur sechs Exemplare will Meyers Manx von der Tarmac Touring Edition bauen, die sich unter anderem durch ein luxuriöses Interieur mit Ledersitzen auszeichnet. Die auffällige Lackierung trägt den Namen „Gunmetal-Metallic-Flake“. Sie ist beim Preis von rund 120.000 Dollar, die der Sternmotor-Buggy kosten soll ( umgerechnet sind das etwa 108.000 Euro), serienmäßig.

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